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  <title>Posts from Leopold</title>
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    <title>Posts from Leopold</title>
    <link>http://www.ipernity.com/blog/60624</link>
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  <pubDate>Sat, 05 Dec 2009 10:28:03 +0000</pubDate>
  <lastBuildDate>Sat, 05 Dec 2009 10:28:03 +0000</lastBuildDate>
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    <title>Wunder aus der Dose</title>
    <link>http://www.ipernity.com/blog/60624/83664</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2008-08-10,post-83664</guid>
    <pubDate>Sun, 10 Aug 2008 14:24:33 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Leopold)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="http://www.ipernity.com/home/60624"&gt;Leopold&lt;/a&gt; has added a post:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Wie konnten sieben große Kerle in eine solche Lage geraten, und wie sollte ein kleiner Hartbrandwichtel wie er dieses Problem lösen? Künstler schienen für das wirkliche Leben nicht geschaffen zu sein, und er schob einen Großteil der Schuld auf dieses Schneewittchen, das die hohlen Köpfe der Zwerge verhext haben musste. Aber Leopolds kleines Hartbrandwichtelherz hatte auch einen winzigen Hüpfer getan, als er der schönen Gestalt ansichtig geworden war, und so machte sich eine Mischung aus Verständnis und Zorn in ihm breit, die er in den mäßig kühlen Fluten des Mittelmeeres auf erträgliche Temperatur brachte. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Als die Abendkühle sich über den Tag legte, begab sich der Wichtel wieder in die Altstadt. Ziellos strich er durch die Gassen, immer auf der Suche nach einer Inspiration, nach einem Fingerzeig des Schicksals, nach einem Rettungsanker, nach einer Lösung für das Problem, das ihm nicht aus dem Kopf ging.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Schon müde vom anstrengenden Laufen auf den unebenen Straßen der alten ligurischen Stadt, vernahm er plötzlich lautes Gezeter aus einer der geöffneten Türen. Irgendetwas in Leopold veranlasste ihn, lauschend zu verharren, und seine wichtelige Intuition hatte ihn nicht getrogen. „Antonio!! Keinen Tropfen mehr, du Säufer!“, drang es aus dem Inneren des Hauses. „Den ganzen Tag lungerst du nur herum, während ich in Pietros Küche schufte, damit wir was zu essen haben. Eine große Erfindung willst du machen? Dass ich nicht lache!! Das erzählst du mir seit dreißig Jahren, und nichts, aber auch gar nichts hast du geschafft! Dein letzter Einfall hat uns die Mafia auf den Hals gehetzt! Wenn ich nur daran denke! Ein Zusatz, der Beton schneller härten lässt! So ein Schwachsinn! Das Gegenteil war der Fall. Die Betonschuhe zerfielen von deinem Zeug, sobald sie das Wasser berührten! Was hast du da nur wieder in deinem besoffenen Kopf … ach, ich will es nicht mehr hören!!“ &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Eine Tür im Haus fiel krachend zu, und Leopold ließ sich verdutzt das soeben Gehörte durch den Kopf gehen. „Das könnte die gesuchte Lösung sein“, dachte er bei sich und schlich sich vorsichtig an das Haus. Durch die immer noch offen stehende Außentür spähte er in eine kleine, spärlich möblierte Stube, in der an einem Tisch ein älterer Mann mehr hing als saß. Vor ihm stand ein kleines Glas, das noch zur Hälfte mit Rotwein gefüllt war. Das Abendlicht spielte im Einklang mit dem leichten, vom Meer durch die Gassen wehenden Wind ein friedliches Lied. Antonio war offenbar von der soeben erlebten Szene völlig unbeeindruckt, denn ein zeitweiliges Schnarchen übertönte das schnarrende Geräusch des klapprigen Ventilators. In der Ecke lag eine abgemagerte Katze, die den Kopf hob, als Leopold leise in den Raum trat. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Gerne hätte sich Leopold mit dem verkappten Erfinder unterhalten und ihn direkt nach dieser seltsamen Substanz gefragt, die angeblich Beton erweichen konnte. Doch das wäre zu gefährlich gewesen, und so schaute der Wichtel sich in dem Raum um. Auf einem rostigen Kocher standen mehrere schmutzige Behälter, ein Regal mit Flaschen undefinierbaren Inhalts schloss sich an. Wie sollte Leopold aus diesem Wirrwarr das richtige Mittel finden? Doch da kam ihm der Zufall in Gestalt der dürren Katze zu Hilfe, die sich neugierig an den ratlosen Hartbrandwichtel heranpirschte und dabei eine Dose umstieß, die scheppernd über den Steinboden rollte und vor Leopold liegenblieb. „Calcestruzzo duro“ stand mit zittriger Schrift auf dem schmutzigen Etikett. Das musste der nutzlose Betonhärter sein, ein Pulver also, das dem Beton beigemischt werden sollte. Wild entschlossen griff Leopold nach der Dose und machte sich so unauffällig damit aus dem Staub, wie er gekommen war. Das Schnarchen Antonios verfolgte ihn bei seiner Flucht wie eine Drohgebärde, doch Leopold konnte sich nicht weiter um dieses Einzelschicksal kümmern und rannte so schnell ihn seine Hartbrandwichtelbeine tragen konnten hinunter in die Stadt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Am nächsten Tag machte Leopold sich auf den Weg zu der Mauer, auf der die gefangenen Zwerge wie jeden Tag in der gleißenden Sonne standen und unterbreitete ihnen seinen Plan. Natürlich wusste der Wichtel nicht, ob es so funktionieren würde, wie er sich das in der Nacht ausgedacht hatte. Aber einen Versuch war es Wert. Was sonst konnte er auch tun, um den sieben Zwergen und ihrem Schneewittchen zu helfen? So kamen sie denn überein, dass Leopold das Pulver aus der geraubten Dose über den Betonfüßen der Zwerge verteilen würde. Danach müssten sie nur noch auf Regen warten, was zugegebenermaßen in dieser Gegend eine Geduldsprobe darstellte. Doch auf ein paar Tage mehr oder weniger kam es nun auch nicht mehr an, und man zeigte sich allgemein erfreut, dass die Rettung nahe war. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Nach getaner Arbeit beschloss Leopold, die verbleibenden Tage am Mittelmeer zu genießen, denn es schien ihm, dass er sich das redlich verdient hätte. So suchte er denn das erste Haus am Platze auf, um sich am Ausblick zu ergötzen, und es störte ihn nicht einmal, dass die brennenden Sonnenstrahlen begannen, seine Kleider ein wenig auszubleichen. Leopold fand, dass eine gewisse Patina seinem Aussehen etwas mehr Würde verleihen und ihn reifer erscheinen lassen könnte. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Zufrieden mit sich und seinen Taten wartete er auf den Regen, und er schob sogar noch ein paar kulturelle Erkundungen ein, besichtigte die alte Kirche am Strand und unterhielt sich mit der Statue der Königin Margherita, die ihren Standort am Meer mit der wunderbaren Aussicht genoss, wie sie dem Zwerg lebhaft versicherte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Als wenige Tage später um die Mittagszeit von Westen ein Gewitter aufzog, eilte Leopold zum Tatort, und tatsächlich ging sein Plan auf. Die anfänglich sacht fallenden Regentropfen lösten das Pulver vorsichtig auf und begannen, auf die Betonfüße zu wirken. Langsam fraß sich die aggressive Mischung in die festen Klötze hinein, und als der Platzregen einsetzte, wusch das Regenwasser die Reste zügig fort. Die befreiten Zwerge begannen, auf der Mauer zu hüpfen und zu tanzen. Dabei sangen sie so laut ihr „Heiho, heiho, da sind wir wieder froh …“, dass Leopold um Entdeckung fürchtete und sie schnell zur Ordnung rief. Er befahl ihnen, augenblicklich herunterzuspringen und ihm zum Bahnhof zu folgen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Erst als die zuvor Befreiten endlich in einem Gepäckwagen verstaut und abgereist waren, atmete Leopold auf. Dieses Abenteuer war bewältigt, und der Wichtel fühlte sich reif für einen kleinen Urlaub. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;~~~ Fortsetzung folgt ~~~&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Beginn der Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt; &lt;a href="http://www.ipernity.com/blog/monalisa/64306"&gt;Ein Hartbrandwichtel geht seinen Weg&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Wunder aus der Dose</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="http://www.ipernity.com/home/60624"&gt;Leopold&lt;/a&gt; has added a post:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Wie konnten sieben große Kerle in eine solche Lage geraten, und wie sollte ein kleiner Hartbrandwichtel wie er dieses Problem lösen? Künstler schienen für das wirkliche Leben nicht geschaffen zu sein, und er schob einen Großteil der Schuld auf dieses Schneewittchen, das die hohlen Köpfe der Zwerge verhext haben musste. Aber Leopolds kleines Hartbrandwichtelherz hatte auch einen winzigen Hüpfer getan, als er der schönen Gestalt ansichtig geworden war, und so machte sich eine Mischung aus Verständnis und Zorn in ihm breit, die er in den mäßig kühlen Fluten des Mittelmeeres auf erträgliche Temperatur brachte. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Als die Abendkühle sich über den Tag legte, begab sich der Wichtel wieder in die Altstadt. Ziellos strich er durch die Gassen, immer auf der Suche nach einer Inspiration, nach einem Fingerzeig des Schicksals, nach einem Rettungsanker, nach einer Lösung für das Problem, das ihm nicht aus dem Kopf ging.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Schon müde vom anstrengenden Laufen auf den unebenen Straßen der alten ligurischen Stadt, vernahm er plötzlich lautes Gezeter aus einer der geöffneten Türen. Irgendetwas in Leopold veranlasste ihn, lauschend zu verharren, und seine wichtelige Intuition hatte ihn nicht getrogen. „Antonio!! Keinen Tropfen mehr, du Säufer!“, drang es aus dem Inneren des Hauses. „Den ganzen Tag lungerst du nur herum, während ich in Pietros Küche schufte, damit wir was zu essen haben. Eine große Erfindung willst du machen? Dass ich nicht lache!! Das erzählst du mir seit dreißig Jahren, und nichts, aber auch gar nichts hast du geschafft! Dein letzter Einfall hat uns die Mafia auf den Hals gehetzt! Wenn ich nur daran denke! Ein Zusatz, der Beton schneller härten lässt! So ein Schwachsinn! Das Gegenteil war der Fall. Die Betonschuhe zerfielen von deinem Zeug, sobald sie das Wasser berührten! Was hast du da nur wieder in deinem besoffenen Kopf … ach, ich will es nicht mehr hören!!“ &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Eine Tür im Haus fiel krachend zu, und Leopold ließ sich verdutzt das soeben Gehörte durch den Kopf gehen. „Das könnte die gesuchte Lösung sein“, dachte er bei sich und schlich sich vorsichtig an das Haus. Durch die immer noch offen stehende Außentür spähte er in eine kleine, spärlich möblierte Stube, in der an einem Tisch ein älterer Mann mehr hing als saß. Vor ihm stand ein kleines Glas, das noch zur Hälfte mit Rotwein gefüllt war. Das Abendlicht spielte im Einklang mit dem leichten, vom Meer durch die Gassen wehenden Wind ein friedliches Lied. Antonio war offenbar von der soeben erlebten Szene völlig unbeeindruckt, denn ein zeitweiliges Schnarchen übertönte das schnarrende Geräusch des klapprigen Ventilators. In der Ecke lag eine abgemagerte Katze, die den Kopf hob, als Leopold leise in den Raum trat. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Gerne hätte sich Leopold mit dem verkappten Erfinder unterhalten und ihn direkt nach dieser seltsamen Substanz gefragt, die angeblich Beton erweichen konnte. Doch das wäre zu gefährlich gewesen, und so schaute der Wichtel sich in dem Raum um. Auf einem rostigen Kocher standen mehrere schmutzige Behälter, ein Regal mit Flaschen undefinierbaren Inhalts schloss sich an. Wie sollte Leopold aus diesem Wirrwarr das richtige Mittel finden? Doch da kam ihm der Zufall in Gestalt der dürren Katze zu Hilfe, die sich neugierig an den ratlosen Hartbrandwichtel heranpirschte und dabei eine Dose umstieß, die scheppernd über den Steinboden rollte und vor Leopold liegenblieb. „Calcestruzzo duro“ stand mit zittriger Schrift auf dem schmutzigen Etikett. Das musste der nutzlose Betonhärter sein, ein Pulver also, das dem Beton beigemischt werden sollte. Wild entschlossen griff Leopold nach der Dose und machte sich so unauffällig damit aus dem Staub, wie er gekommen war. Das Schnarchen Antonios verfolgte ihn bei seiner Flucht wie eine Drohgebärde, doch Leopold konnte sich nicht weiter um dieses Einzelschicksal kümmern und rannte so schnell ihn seine Hartbrandwichtelbeine tragen konnten hinunter in die Stadt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Am nächsten Tag machte Leopold sich auf den Weg zu der Mauer, auf der die gefangenen Zwerge wie jeden Tag in der gleißenden Sonne standen und unterbreitete ihnen seinen Plan. Natürlich wusste der Wichtel nicht, ob es so funktionieren würde, wie er sich das in der Nacht ausgedacht hatte. Aber einen Versuch war es Wert. Was sonst konnte er auch tun, um den sieben Zwergen und ihrem Schneewittchen zu helfen? So kamen sie denn überein, dass Leopold das Pulver aus der geraubten Dose über den Betonfüßen der Zwerge verteilen würde. Danach müssten sie nur noch auf Regen warten, was zugegebenermaßen in dieser Gegend eine Geduldsprobe darstellte. Doch auf ein paar Tage mehr oder weniger kam es nun auch nicht mehr an, und man zeigte sich allgemein erfreut, dass die Rettung nahe war. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Nach getaner Arbeit beschloss Leopold, die verbleibenden Tage am Mittelmeer zu genießen, denn es schien ihm, dass er sich das redlich verdient hätte. So suchte er denn das erste Haus am Platze auf, um sich am Ausblick zu ergötzen, und es störte ihn nicht einmal, dass die brennenden Sonnenstrahlen begannen, seine Kleider ein wenig auszubleichen. Leopold fand, dass eine gewisse Patina seinem Aussehen etwas mehr Würde verleihen und ihn reifer erscheinen lassen könnte. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Zufrieden mit sich und seinen Taten wartete er auf den Regen, und er schob sogar noch ein paar kulturelle Erkundungen ein, besichtigte die alte Kirche am Strand und unterhielt sich mit der Statue der Königin Margherita, die ihren Standort am Meer mit der wunderbaren Aussicht genoss, wie sie dem Zwerg lebhaft versicherte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Als wenige Tage später um die Mittagszeit von Westen ein Gewitter aufzog, eilte Leopold zum Tatort, und tatsächlich ging sein Plan auf. Die anfänglich sacht fallenden Regentropfen lösten das Pulver vorsichtig auf und begannen, auf die Betonfüße zu wirken. Langsam fraß sich die aggressive Mischung in die festen Klötze hinein, und als der Platzregen einsetzte, wusch das Regenwasser die Reste zügig fort. Die befreiten Zwerge begannen, auf der Mauer zu hüpfen und zu tanzen. Dabei sangen sie so laut ihr „Heiho, heiho, da sind wir wieder froh …“, dass Leopold um Entdeckung fürchtete und sie schnell zur Ordnung rief. Er befahl ihnen, augenblicklich herunterzuspringen und ihm zum Bahnhof zu folgen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Erst als die zuvor Befreiten endlich in einem Gepäckwagen verstaut und abgereist waren, atmete Leopold auf. Dieses Abenteuer war bewältigt, und der Wichtel fühlte sich reif für einen kleinen Urlaub. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;~~~ Fortsetzung folgt ~~~&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Beginn der Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt; &lt;a href="http://www.ipernity.com/blog/monalisa/64306"&gt;Ein Hartbrandwichtel geht seinen Weg&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Leopold</media:credit>
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  <item>
    <title>Sieben auf einen Streich</title>
    <link>http://www.ipernity.com/blog/60624/83440</link>
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    <pubDate>Sat, 09 Aug 2008 08:31:50 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Leopold)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="http://www.ipernity.com/home/60624"&gt;Leopold&lt;/a&gt; has added a post:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Den Kopf schwer von trüben Gedanken hatte Leopold kaum Augen für die Schönheit der Landschaft gehabt, zudem er in seinem klapprigen Verschlag ohnehin nicht viel von der Blumenriviera erspähen konnte. Aber für Vergnügungen sollte Zeit genug sein, wenn endlich die Mission, derentwegen er die beschwerliche Reise auf sich genommen hatte, erfüllt sein würde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Zunächst suchte er aber in der malerischen Altstadt Bordigheras nach dem Ort, wo seines Wissens mehrere Gartenzwerge in grausamer Geiselhaft gehalten werden sollten. Leopold konnte sich gar nicht erklären, wie man die Gesellschaft überhaupt hatte überwältigen und verschleppen können, denn es sollte sich immerhin um sieben größere Zwerge handeln, die zudem einen hohen Prominentenstatus genossen. Ein gewisser Walt Disney hatte sie nämlich dereinst nach Hollywood geholt und einen erfolgreichen Film mit ihnen gedreht, in dem eine schwarzhaarige Schöne eine durchaus tragende Rolle spielte. Auch von diesem Schneewittchen fehlte seit Jahren jede Spur. Eine seltsame Geschichte, die aber die Weltöffentlichkeit nicht weiter bewegte, denn die Stars von gestern sind schnell vergessen, sobald neue Sterne am Filmhimmel aufgehen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Es dunkelte schon, als Leopold für diesen Tag die Suche aufgab und nach einem Unterschlupf für die Nacht Ausschau hielt. Als er am nächsten Morgen von der Mauer des verlassenen, kleinen Gartens hinunter auf die Stadt blickte, glaubte er seinen Augen nicht zu trauen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.ipernity.com/doc/60624/2628253"&gt;&lt;img width="560" height="420" border="0" src="http://u1.ipernity.com/7/82/53/2628253.73f18dde.560.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Am Ende der Straße erblickte er eine Ballustrade, auf der aufgereiht die sieben vermissten Zwerge standen. Sogar das zugehörige Mädchen konnte Leopold von seinem Beobachtungsposten aus entdecken. Es erschien dem Wichtel überaus befremdlich, dass die Gesuchten einfach dort standen, offenbar in Freiheit, jedoch keinerlei Anstalten machten, sich zu entfernen. Dieser eigentümlichen Sache beschloss er nachzugehen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Im Schutz der Oleanderallee tastete sich Leopold vorsichtig an den Ort des grausigen Geschehens heran, wobei er sich immer wieder hinter Baumstämmen und parkenden Autos in Sicherheit bringen musste. Der Straßenbelag war zwar sehr schön mit eingelassenen Steinen gestaltet, jedoch uneben. Dennoch rasten ständig flinke Vespas den Weg hinab, und der Wichtel geriet mehr als einmal in Todesgefahr, als sich ihm quietschend und schwankend ein Gefährt näherte. Nur mit beherzten Hüpfern konnte er verhindern, ein vorzeitiges Ende auf den Straßen des Südens zu finden und mit einem abschließenden, raschen Besenstrich auf dem Kehrichthaufen zu landen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Als eine junge Dame eiligen Fußes die Straße entlangstöckelte, drohte die Lage völlig zu eskalieren, doch da sie wild lamentierend mit ihrem Handy beschäftigt war, gelang es dem schweißgebadeten Zwerg in letzter Sekunde, sich in Sicherheit zu bringen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Vorsichtig rufend versuchte Leopold, mit den Zwergen auf der Mauer Kontakt aufzunehmen, doch die Entfernung war zu groß, und so musste er das einst von der Gartenfee erhaltene Leichtgewichtspulver, eines von drei Geschenken, die ihm die Durchführung seiner Missionen erleichtern sollten, erstmals anwenden. Er musste nur wenig des glitzernden Pulvers über seinen Körper verteilen, und schon gelang es ihm, die Mauer zu erklimmen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Die Zwerge waren völlig überrascht ob des unerwarteten Besuchs, und es dauerte eine Weile, bis Leopold die wild durcheinander gerufenen Informationen ordnen und zu einem Tathergang zusammensetzen konnte. Offenbar handelte es sich bei der Entführung um eine Aktion der Mafia, die im Auftrag eines Filmbosses die einstigen Stars beseitigen sollte, um freie Bahn für ein neues Zeichenfilmprojekt zu schaffen. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion waren die sieben Zwerge nebst der Hauptdarstellerin verschleppt und nach Sizilien verschifft worden, wo sie im Meer ein nasses Grab finden sollten. Man hatte auch bereits die notwendigen Betonschuhe angepasst, doch war der für diesen Job abgestellte Luigi Pavarone kurz vor Ausführung desselben in die Schusslinie zweier rivalisierender Familien geraten und der Vendetta zum Opfer gefallen. So lagen denn die Delinquenten eine Weile im Hinterhof des pavaronischen Anwesens, bis ein entfernter Vetter der Familie sie mitnahm, um den Vorgarten seines neuen Hauses in Bordighera zu zieren, wohin er sich mit neuer Identität zurückgezogen hatte. Diese Betonschuhe aber verhinderten mit ihrem nicht unerheblichen Gewicht, dass die Zwerge sich wieder von dort entfernen konnten. So standen sie also und verwitterten in der glühenden Sonne, stets träumend vom einstigen Glanz und Ruhm ihrer Filmkarriere und immer auf Rettung hoffend.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Leopold war erschüttert. Er beschloss, zum Strand zu gehen und nachzudenken, wie er die Ärmsten befreien könnte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;              &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Fortsetzung: &lt;a href="http://www.ipernity.com/blog/60624/83664"&gt;Wunder aus der Dose&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Beginn der Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt; &lt;a href="http://www.ipernity.com/blog/monalisa/64306"&gt;Ein Hartbrandwichtel geht seinen Weg&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Sieben auf einen Streich</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="http://www.ipernity.com/home/60624"&gt;Leopold&lt;/a&gt; has added a post:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Den Kopf schwer von trüben Gedanken hatte Leopold kaum Augen für die Schönheit der Landschaft gehabt, zudem er in seinem klapprigen Verschlag ohnehin nicht viel von der Blumenriviera erspähen konnte. Aber für Vergnügungen sollte Zeit genug sein, wenn endlich die Mission, derentwegen er die beschwerliche Reise auf sich genommen hatte, erfüllt sein würde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Zunächst suchte er aber in der malerischen Altstadt Bordigheras nach dem Ort, wo seines Wissens mehrere Gartenzwerge in grausamer Geiselhaft gehalten werden sollten. Leopold konnte sich gar nicht erklären, wie man die Gesellschaft überhaupt hatte überwältigen und verschleppen können, denn es sollte sich immerhin um sieben größere Zwerge handeln, die zudem einen hohen Prominentenstatus genossen. Ein gewisser Walt Disney hatte sie nämlich dereinst nach Hollywood geholt und einen erfolgreichen Film mit ihnen gedreht, in dem eine schwarzhaarige Schöne eine durchaus tragende Rolle spielte. Auch von diesem Schneewittchen fehlte seit Jahren jede Spur. Eine seltsame Geschichte, die aber die Weltöffentlichkeit nicht weiter bewegte, denn die Stars von gestern sind schnell vergessen, sobald neue Sterne am Filmhimmel aufgehen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Es dunkelte schon, als Leopold für diesen Tag die Suche aufgab und nach einem Unterschlupf für die Nacht Ausschau hielt. Als er am nächsten Morgen von der Mauer des verlassenen, kleinen Gartens hinunter auf die Stadt blickte, glaubte er seinen Augen nicht zu trauen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.ipernity.com/doc/60624/2628253"&gt;&lt;img width="560" height="420" border="0" src="http://u1.ipernity.com/7/82/53/2628253.73f18dde.560.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Am Ende der Straße erblickte er eine Ballustrade, auf der aufgereiht die sieben vermissten Zwerge standen. Sogar das zugehörige Mädchen konnte Leopold von seinem Beobachtungsposten aus entdecken. Es erschien dem Wichtel überaus befremdlich, dass die Gesuchten einfach dort standen, offenbar in Freiheit, jedoch keinerlei Anstalten machten, sich zu entfernen. Dieser eigentümlichen Sache beschloss er nachzugehen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Im Schutz der Oleanderallee tastete sich Leopold vorsichtig an den Ort des grausigen Geschehens heran, wobei er sich immer wieder hinter Baumstämmen und parkenden Autos in Sicherheit bringen musste. Der Straßenbelag war zwar sehr schön mit eingelassenen Steinen gestaltet, jedoch uneben. Dennoch rasten ständig flinke Vespas den Weg hinab, und der Wichtel geriet mehr als einmal in Todesgefahr, als sich ihm quietschend und schwankend ein Gefährt näherte. Nur mit beherzten Hüpfern konnte er verhindern, ein vorzeitiges Ende auf den Straßen des Südens zu finden und mit einem abschließenden, raschen Besenstrich auf dem Kehrichthaufen zu landen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Als eine junge Dame eiligen Fußes die Straße entlangstöckelte, drohte die Lage völlig zu eskalieren, doch da sie wild lamentierend mit ihrem Handy beschäftigt war, gelang es dem schweißgebadeten Zwerg in letzter Sekunde, sich in Sicherheit zu bringen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Vorsichtig rufend versuchte Leopold, mit den Zwergen auf der Mauer Kontakt aufzunehmen, doch die Entfernung war zu groß, und so musste er das einst von der Gartenfee erhaltene Leichtgewichtspulver, eines von drei Geschenken, die ihm die Durchführung seiner Missionen erleichtern sollten, erstmals anwenden. Er musste nur wenig des glitzernden Pulvers über seinen Körper verteilen, und schon gelang es ihm, die Mauer zu erklimmen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Die Zwerge waren völlig überrascht ob des unerwarteten Besuchs, und es dauerte eine Weile, bis Leopold die wild durcheinander gerufenen Informationen ordnen und zu einem Tathergang zusammensetzen konnte. Offenbar handelte es sich bei der Entführung um eine Aktion der Mafia, die im Auftrag eines Filmbosses die einstigen Stars beseitigen sollte, um freie Bahn für ein neues Zeichenfilmprojekt zu schaffen. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion waren die sieben Zwerge nebst der Hauptdarstellerin verschleppt und nach Sizilien verschifft worden, wo sie im Meer ein nasses Grab finden sollten. Man hatte auch bereits die notwendigen Betonschuhe angepasst, doch war der für diesen Job abgestellte Luigi Pavarone kurz vor Ausführung desselben in die Schusslinie zweier rivalisierender Familien geraten und der Vendetta zum Opfer gefallen. So lagen denn die Delinquenten eine Weile im Hinterhof des pavaronischen Anwesens, bis ein entfernter Vetter der Familie sie mitnahm, um den Vorgarten seines neuen Hauses in Bordighera zu zieren, wohin er sich mit neuer Identität zurückgezogen hatte. Diese Betonschuhe aber verhinderten mit ihrem nicht unerheblichen Gewicht, dass die Zwerge sich wieder von dort entfernen konnten. So standen sie also und verwitterten in der glühenden Sonne, stets träumend vom einstigen Glanz und Ruhm ihrer Filmkarriere und immer auf Rettung hoffend.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Leopold war erschüttert. Er beschloss, zum Strand zu gehen und nachzudenken, wie er die Ärmsten befreien könnte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;              &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Fortsetzung: &lt;a href="http://www.ipernity.com/blog/60624/83664"&gt;Wunder aus der Dose&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt;Beginn der Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;p style="text-align:justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"&gt; &lt;a href="http://www.ipernity.com/blog/monalisa/64306"&gt;Ein Hartbrandwichtel geht seinen Weg&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Leopold</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>English version of the Hartbrandwichtel story</title>
    <link>http://www.ipernity.com/blog/60624/82813</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2008-08-06,post-82813</guid>
    <pubDate>Wed, 06 Aug 2008 10:46:33 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Leopold)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="http://www.ipernity.com/home/60624"&gt;Leopold&lt;/a&gt; has added a post:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;&lt;p&gt;In a kind of english you can find the story here:&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.ipernity.com/blog/monalisa/78515"&gt;A Hartbrandwichtel (garden dwarf) is going his way&lt;/a&gt;  &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;:-)&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>English version of the Hartbrandwichtel story</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="http://www.ipernity.com/home/60624"&gt;Leopold&lt;/a&gt; has added a post:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;&lt;p&gt;In a kind of english you can find the story here:&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.ipernity.com/blog/monalisa/78515"&gt;A Hartbrandwichtel (garden dwarf) is going his way&lt;/a&gt;  &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;:-)&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Leopold</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>Ein Hartbrandwichtel geht seinen Weg</title>
    <link>http://www.ipernity.com/blog/60624/82809</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2008-08-06,post-82809</guid>
    <pubDate>Wed, 06 Aug 2008 10:43:49 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Leopold)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="http://www.ipernity.com/home/60624"&gt;Leopold&lt;/a&gt; has added a post:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;&lt;p&gt;Was bisher geschah, ist hier nachzulesen:&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.ipernity.com/blog/monalisa/64306"&gt;Ein Hartbrandwichtel geht seinen Weg&lt;/a&gt;  &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;:-)&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Ein Hartbrandwichtel geht seinen Weg</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="http://www.ipernity.com/home/60624"&gt;Leopold&lt;/a&gt; has added a post:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;&lt;p&gt;Was bisher geschah, ist hier nachzulesen:&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.ipernity.com/blog/monalisa/64306"&gt;Ein Hartbrandwichtel geht seinen Weg&lt;/a&gt;  &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;:-)&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Leopold</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>Willkommen im Hartbrandwichtelland</title>
    <link>http://www.ipernity.com/blog/60624/82808</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2008-08-06,post-82808</guid>
    <pubDate>Wed, 06 Aug 2008 10:40:08 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Leopold)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="http://www.ipernity.com/home/60624"&gt;Leopold&lt;/a&gt; has added a post:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;&lt;p&gt;Ich habe mich entschlossen, meine eigenen Wege zu gehen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Leopold&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Willkommen im Hartbrandwichtelland</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="http://www.ipernity.com/home/60624"&gt;Leopold&lt;/a&gt; has added a post:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;&lt;p&gt;Ich habe mich entschlossen, meine eigenen Wege zu gehen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Leopold&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Leopold</media:credit>
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