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  <title>Photos, videos and docs of Ulrich Dinges, with the keywords: "Kopfweide"</title>
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  <pubDate>Sun, 20 Sep 2026 06:28:54 +0000</pubDate>
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    <title>geschneitelte Weiden / pollarded  willow trees</title>
    <link>https://www.ipernity.com/doc/aktion1/9542299</link>
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    <pubDate>Tue, 30 Nov 2010 18:43:15 +0000</pubDate>
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    <author>nobody@ipernity.com (Ulrich Dinges)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/aktion1"&gt;Ulrich Dinges&lt;/a&gt; has posted:&lt;/p&gt;&lt;p class="preview"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/doc/aktion1/9542299"&gt;&lt;img src="https://cdn.ipernity.com/117/22/99/9542299.8276000a.240.jpg?r2" width="240" height="180" alt=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;Heute ist das Schneiteln von Bäumen aus der Mode gekommen: Hierbei werden ausgesuchte Baumarten in 2-3 mtr Höhe geköpft. Durch diesen Schnitt konnte das Vieh den jungen Trieben nichts anhaben und  die dickeren Äste konnten nach ein paar Jahren als Brennholz verwendet werden.  Die hier gezeigten Weiden werden etwa 50 Jahre alt sein.           &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hauptsächlich das Laub von Eschen, Ulmen und Linden und Hainbuchen wurden gerne als Laubfutter verwendet. Auf dem Bild sind Weiden dargestellt bei denen der Stumpf gekappt wird und dann über all die folgenden Jahre geschneitelt wird. Eschen beispielsweise werden am Stamm  hinauf geschneitelt, so dass eine alte stets geschneitelte Esche vielleicht 20 m hoch wird und fast nur noch Stamm und Hauptästen besteht. 1)&lt;br /&gt;
Bei Eichen wurde der Schnitt höher angesetzt und Eicheln zur Mast sowie die anfallenden kleinen Äste anderweitig verwendet aber die meisten Buchen (bis auf die Hainbuche)  oder Nadelbaumarten  vertragen den Schnitt nicht gut.   In den Folgejahren wurden dann vom 2ten bis 6ten Jahr im Winter erneut geerntet  je  nach Verwendung die dünnen Zweige, Auswuchs genannt, beispielsweise als Brennholz  oder Eschezweige   als Winterfutter genutzt, dünne Weidentriebe zum flechten von Körben und Gebrauchsgegenständen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Waldgebiet in dem Bäume stehen deren Zweige (und bei Eichen auch die Rinde) genutzt wurden heißt in Norddeutschland Kratt. &lt;br /&gt;
Unterlagen zur wieder einsetzenden  modernen Nutzungen von Biomasse vom Schneiteln und deren Ernteertragsoptimierung liegen mir nicht vor.&lt;br /&gt;
1.) Landschaft Geschichte Norddeutschlands K.E. Behre: Kapitel Waldwirtschft und Waldnutzungsformen&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>geschneitelte Weiden / pollarded  willow trees</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/aktion1"&gt;Ulrich Dinges&lt;/a&gt; has posted:&lt;/p&gt;&lt;p class="preview"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/doc/aktion1/9542299"&gt;&lt;img src="https://cdn.ipernity.com/117/22/99/9542299.8276000a.240.jpg?r2" width="240" height="180" alt=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;Heute ist das Schneiteln von Bäumen aus der Mode gekommen: Hierbei werden ausgesuchte Baumarten in 2-3 mtr Höhe geköpft. Durch diesen Schnitt konnte das Vieh den jungen Trieben nichts anhaben und  die dickeren Äste konnten nach ein paar Jahren als Brennholz verwendet werden.  Die hier gezeigten Weiden werden etwa 50 Jahre alt sein.           &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hauptsächlich das Laub von Eschen, Ulmen und Linden und Hainbuchen wurden gerne als Laubfutter verwendet. Auf dem Bild sind Weiden dargestellt bei denen der Stumpf gekappt wird und dann über all die folgenden Jahre geschneitelt wird. Eschen beispielsweise werden am Stamm  hinauf geschneitelt, so dass eine alte stets geschneitelte Esche vielleicht 20 m hoch wird und fast nur noch Stamm und Hauptästen besteht. 1)&lt;br /&gt;
Bei Eichen wurde der Schnitt höher angesetzt und Eicheln zur Mast sowie die anfallenden kleinen Äste anderweitig verwendet aber die meisten Buchen (bis auf die Hainbuche)  oder Nadelbaumarten  vertragen den Schnitt nicht gut.   In den Folgejahren wurden dann vom 2ten bis 6ten Jahr im Winter erneut geerntet  je  nach Verwendung die dünnen Zweige, Auswuchs genannt, beispielsweise als Brennholz  oder Eschezweige   als Winterfutter genutzt, dünne Weidentriebe zum flechten von Körben und Gebrauchsgegenständen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Waldgebiet in dem Bäume stehen deren Zweige (und bei Eichen auch die Rinde) genutzt wurden heißt in Norddeutschland Kratt. &lt;br /&gt;
Unterlagen zur wieder einsetzenden  modernen Nutzungen von Biomasse vom Schneiteln und deren Ernteertragsoptimierung liegen mir nicht vor.&lt;br /&gt;
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