<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
<channel>
  <title>Articles from Boarischa Krautmo</title>
  <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k</link>
  <image>
    <url>https://cdn.ipernity.com/p/102/47/BE/1031751.buddy.jpg</url>
    <title>Articles from Boarischa Krautmo</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k</link>
  </image>
  <description></description>
  <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 15:30:30 +0000</pubDate>
  <lastBuildDate>Thu, 09 Apr 2026 15:30:30 +0000</lastBuildDate>
  <generator>https://www.ipernity.com</generator>
  <item>
    <title>Anträge zur Beschlussfassung der nächsten IGA</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4746534</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2026-03-30,post-4746534</guid>
    <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 18:32:19 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;Berhard wies dankenswerterweise auf Bilder hin, die gegen geltendes Recht verstoßen oder sonst anstößig sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich stelle deshalb den Antrag, auf der nächsten IGA folgenden Beschluss zu fassen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In die Nutzungsbedingungen (Terms of USe) wird unter Punkt 3.4 ein neuer Aufzählungspunkt (m) aufgenommen:&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;(m) Inhalt zu veröffentlichen, der in voyeuristischer, erniedrigender oder sonst grob anstößiger Weise Dritte herabwürdigt. Davon ausgenommen ist Inhalt, für den eine Freigabe der betreffenden Dritten vorliegt, oder der unter Würdigung aller Umstände (Blickkontakt der abgebildeten Person zum Fotografen, erkennbare Studioumgebung, Lichtsetzung und Bildaufbau, die auf Einvernehmlichkeit hindeuten) als vom Urheber und Modell  bewusst vorgenommene Schöpfung anzusehen ist. Ebenfalls hier nicht gemeint sind Inhalte, die erkennbar Selbtsdarstellungen sind.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin stelle ich folgenden Antrag:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Team wird aufgefordert, Inhalte, die gegen Punkt 3.4 (m) der Nutzungsbedingungen verstossen, nach Bekanntwerden oder Bekanntmachung durch Mitglieder oder Dritte unverzüglich zu löschen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Begründung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die allgemeinen Regeln des Zusammenlebens schließen eine Herbwürdigung von Personen aus Dies gilt auch im virtuellen Raum. Darüberhinaus sind o.g. Inhalte in vielen Lädern strafbar und/oder es besteht eine Pflicht zur Löschung. Diese Pflicht zur Löschung kann nicht durch eine "Verpixelung" des Gesichts umgangen werden. Ebenso sind provider nach dem Digital Services Act der EU gefordert, moderativ tätig zu werden, wenn ihnen derartige Inhalte bekannt werden. Eine Pflicht zur Vorabprüfung aller Inhalte besteht jedoch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei einer Löschung in o.g. Fällen handelt es sich nicht um eine Zensur. Vielmehr ist jeder provider berechtigt, eigene terms of use aufzusetzen und anzuwenden.Durch die Bekanntgabe unter Punkt 3.4 der Nutzungsbedingungen ist der Transparenzpflicht des DSA Genüge getan, die Einrede von Willkürentscheidungen damit ausgeschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
[removed by moderator]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
edit 22.02.2026, 18:32h MEZ&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich beantrage weiterhin eine Änderung der Nutzungsbedingungen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
----------&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für Gäste wird die Anzahl der Gruppen, denen sie beitreten können, auf 0 (Null) begrenzt. Ebenso wird für Gäste die Möglichkeit, Bilder nicht-öffentlich zu machen, aufgehoben. Gäste können nur noch öffentlich posten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
----------&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Begründung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es hat sich ein Parallel-Netzwerk entwickelt, in dem zum Club finanziell nicht beitragende Gäste die Ressourcen der zahlenden Mitglieder mißbrauchen, um zumindest zweifelhafte, oftmals illegale Inhalte einem nur eingeschränkten Kreis Gleichgesinnter zugänglich zu machen. Dieser Betrug an den zahlenden Mitgleidern soll umgehend unterbunden werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Von der Umsetzung der Maßnahmen ist auch die Entlastung des Vorstandes abhängig zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
edit 25.02.2026&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
bin mit dem Team in Abstimmung, um einen Antrag auf der IGA vorzulegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
[removed by the author: thoughts about copy right and editing other peoples' texts....]&lt;br /&gt;
&lt;div style="width:300px;height:69px;font-size:13px;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;I further request a change to the Terms of Use:&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Anträge zur Beschlussfassung der nächsten IGA</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;Berhard wies dankenswerterweise auf Bilder hin, die gegen geltendes Recht verstoßen oder sonst anstößig sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich stelle deshalb den Antrag, auf der nächsten IGA folgenden Beschluss zu fassen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In die Nutzungsbedingungen (Terms of USe) wird unter Punkt 3.4 ein neuer Aufzählungspunkt (m) aufgenommen:&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;(m) Inhalt zu veröffentlichen, der in voyeuristischer, erniedrigender oder sonst grob anstößiger Weise Dritte herabwürdigt. Davon ausgenommen ist Inhalt, für den eine Freigabe der betreffenden Dritten vorliegt, oder der unter Würdigung aller Umstände (Blickkontakt der abgebildeten Person zum Fotografen, erkennbare Studioumgebung, Lichtsetzung und Bildaufbau, die auf Einvernehmlichkeit hindeuten) als vom Urheber und Modell  bewusst vorgenommene Schöpfung anzusehen ist. Ebenfalls hier nicht gemeint sind Inhalte, die erkennbar Selbtsdarstellungen sind.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin stelle ich folgenden Antrag:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Team wird aufgefordert, Inhalte, die gegen Punkt 3.4 (m) der Nutzungsbedingungen verstossen, nach Bekanntwerden oder Bekanntmachung durch Mitglieder oder Dritte unverzüglich zu löschen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Begründung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die allgemeinen Regeln des Zusammenlebens schließen eine Herbwürdigung von Personen aus Dies gilt auch im virtuellen Raum. Darüberhinaus sind o.g. Inhalte in vielen Lädern strafbar und/oder es besteht eine Pflicht zur Löschung. Diese Pflicht zur Löschung kann nicht durch eine "Verpixelung" des Gesichts umgangen werden. Ebenso sind provider nach dem Digital Services Act der EU gefordert, moderativ tätig zu werden, wenn ihnen derartige Inhalte bekannt werden. Eine Pflicht zur Vorabprüfung aller Inhalte besteht jedoch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei einer Löschung in o.g. Fällen handelt es sich nicht um eine Zensur. Vielmehr ist jeder provider berechtigt, eigene terms of use aufzusetzen und anzuwenden.Durch die Bekanntgabe unter Punkt 3.4 der Nutzungsbedingungen ist der Transparenzpflicht des DSA Genüge getan, die Einrede von Willkürentscheidungen damit ausgeschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
[removed by moderator]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
edit 22.02.2026, 18:32h MEZ&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich beantrage weiterhin eine Änderung der Nutzungsbedingungen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
----------&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für Gäste wird die Anzahl der Gruppen, denen sie beitreten können, auf 0 (Null) begrenzt. Ebenso wird für Gäste die Möglichkeit, Bilder nicht-öffentlich zu machen, aufgehoben. Gäste können nur noch öffentlich posten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
----------&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Begründung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es hat sich ein Parallel-Netzwerk entwickelt, in dem zum Club finanziell nicht beitragende Gäste die Ressourcen der zahlenden Mitglieder mißbrauchen, um zumindest zweifelhafte, oftmals illegale Inhalte einem nur eingeschränkten Kreis Gleichgesinnter zugänglich zu machen. Dieser Betrug an den zahlenden Mitgleidern soll umgehend unterbunden werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Von der Umsetzung der Maßnahmen ist auch die Entlastung des Vorstandes abhängig zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
edit 25.02.2026&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
bin mit dem Team in Abstimmung, um einen Antrag auf der IGA vorzulegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
[removed by the author: thoughts about copy right and editing other peoples' texts....]&lt;br /&gt;
&lt;div style="width:300px;height:69px;font-size:13px;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;I further request a change to the Terms of Use:&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>Stammhirn rulez</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4746624</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2026-03-11,post-4746624</guid>
    <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 16:29:46 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;1.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Seit wann gibt es Hobbys als Freizeitbeschäftigung größerer Bevölkerungsteile?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Noch im Mittelalter und der frühen Neuzeit hatten nur Adel und städtische Oberschicht die (finanzielle und zeitliche) Möglichkeit, Tätigkeiten um ihrer selbst willen zu tun. Der ganz überwiegende Teil der Bevölkerung jedoch hatte diese Möglichkeiten nicht – das Leben bestand aus Arbeit (und Kirche). Mit der Industrialisierung im frühen 19. Jhd. wurde die „work-life-balance“ eher noch schlechter – die tägliche Arbeitszeit betrug bis zu 14 Stunden an sechs Tagen die Woche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Erst ab den 1870er Jahren kam es durch die neuen Gewerkschaften zu einer Verkürzung der Arbeitszeiten bis etwa 50 Wochenstunden bis zum Ersten Weltkrieg. Gleichzeitig entstanden (zumindest in den Städten) Möglichkeiten der organisierten Freizeit wie Sportvereine, Chöre, Lesezirkel und mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Hobby als Massenphänomen ist dann eine Erscheinung des 20. Jhd. Die tägliche Arbeitszeit sinkt weiter, es gibt bezahlten Urlaub und auch die Löhne steigen. Parallel dazu kommt es zu einer immer stärkeren Kompartimentierung des Lebens: Auf der einen Seite die (oft als sinnlos empfundene) Lohnarbeit, auf der anderen Seite die Freizeit mit ihren Beschäftigungen, die dem Leben Sinn stiften sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen von gemeinschaftlich organisierten Hobbys lassen sich zwei Beobachtungen machen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das eine ist der Konkurrenz- oder Distinktionseffekt eines Hobbys. Am offensichtlichsten ist dieser Aspekt bei sportlichen Aktivitäten erkennbar. Aber bei weitem nicht nur: Die Jäger haben ihre Hörndl-Olympiaden (vertuschend „Hegeschau“ genannt), bei denen die Goldmedaille nicht etwa der beste Hirsch, sondern sein Erleger bekommt, die Brieftaubenzüchter lassen ihre Tauben fliegen und jeder hofft, dass seine als erste zuhause ankommt, die Angler sitzen alle von 6 bis 12 am Wasser und wer dann den größten Fisch hat, wird König genannt, Hundezüchter haben ihre Schauen, auf denen die Hunde der Teilnehmer prämiert werden, der Kleingartenverein prämiert den größten Kürbis oder den schönsten Ziergarten, und selbst die Teilnehmer des Foto-Stammtisches belichten einmal im Jahr ihr bestes Bild auf 30*45cm aus und hängen es ins Foyer der örtlichen Sparkasse, auf dass die Kunden das beste Bild auswählen. Die Aufzählung ließe sich noch weit fortsetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Pointiert formuliert: Wenn hundert Mann nebeneinander am Fließband stehen und alle dasselbe tun, dann will jeder in der Freizeit besonders sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Andererseits hat das Hobby ganz eindeutig integrative, Klassenschranken überwindende Effekte. Im Fotoclub sitzt der Zahnarzt neben dem Tankwart – und das gute Bild macht nicht die teure Ausrüstung, sondern der Mensch dahinter. Am Wasser sitzt der Behördenleiter neben dem Friseur – und die Fische fängt der, der Ahnung von ihrem Verhalten hat, und nicht der mit der teuren Angelrute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Unbestritten gibt es Leute, die ganz alleine und nur für sich einer Beschäftigung nur um ihrer selbst willen nachgehen, genauso wie es klassistische Hobbys gibt, die von vornherein Gruppen ausschließen, Stichwort Golf-Club ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aber wir können festhalten, dass ein gemeinschaftlich ausgeübtes Hobby zwei –wenn nicht Funktionen, dann doch –Effekte hat: Distinktion und Integration.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zur Integration gehört und trägt bei das „socialising“ – das zwanglose Kontakte knüpfen, der small talk, das gemeinsame Bier….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
3.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt ein kleineres deutschsprachiges Fotoforum, das Digitalfotonetz. Ganz überwiegend Amateure dort. Die haben eigentlich eine recht breit aufgestellte Galerie mit vielen Sparten. Aber es wird recht viel im Offtopic-Bereich gepostet. Man könnte fast den Eindruck haben, die wollen gar nicht jeden Tag ein Bild zeigen, sondern gehen dahin, um ein Schwätzchen zu halten….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vor vielen Jahren schlugen da auch ein paar „Profis“ auf – ich weiß nicht, ob hauptberuflich oder ob sie nur nebenbei „shootings“ gegen Geld angeboten haben…..  Bilder handwerklich gut, haben viel gepostet und sich ihr Lob abgeholt ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kippte die Stimmung – es wurde ein Wir-Ihr-Gegensatz aufgemacht: „Wir machen es richtig, wir machen gute Fotos. Ihr macht es falsch, warum ihr das zu tun müssen meint, wissen wir nicht, aber es ist falsch und eure Bilder schlecht“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Folge waren durchaus harte bis teilweise aggressive Reaktionen der „Amateure“, die sich gegen Ton und Inhalt verwehrt haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ziemlich bald verließen die „Profis“ das Forum, stellenweise drama-queen-like mit Löschen aller Inhalte und dem Habitus des Unverstandenen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
4.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Kürzlich kam in einer (nicht-öffentlichen) Diskussion über KI-generierte Inhalte das Argument, dass KI unethisch sei. Ein echter Fotograf würde sich mit seinem Sujet befassen, sich unter Aufwand von Zeit und Geld einarbeiten, ggf. Reisen unternehmen um dann mit guten Bildern zurückzukehren, für die er verdient gelobt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite würde jemand zwischen zwei Schluck Kaffee schnell der KI sagen: „Mach mir ein Bild von diesem Motiv“ – und dann ganz ohne Aufwand und Anstrengung sein Bild und für das Bild dasselbe Lob bekommen wie der per-aspera-ad-astra-Typ. (Nein Lothar, nicht das Bier ;-))&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
5.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und jetzt wird die Emotionalität beim Thema KI verständlich. Das Verhältnis Distinktion-Integration wird als gestört oder bedroht wahrgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der eine sagt: Mir wird ein Lob, das nur mir zusteht, vorenthalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der andere sagt: Ich soll durch ein KI-Verbot daran gehindert werden, Bilder zu zeigen und speziell zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und jeder fühlt sich ungerecht behandelt und bedroht und irgendwo ganz tief unten im Stammhirn werden Aggression und Fluchtverhalten aktiviert…..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Sowohl für die Diskussion als auch für unsere Gemeinschaft wäre es ein großer Fortschritt, wenn wir uns darauf verständigen könnten, zum Denken bevorzugt das Großhirn zu nutzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Stammhirn rulez</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;1.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Seit wann gibt es Hobbys als Freizeitbeschäftigung größerer Bevölkerungsteile?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Noch im Mittelalter und der frühen Neuzeit hatten nur Adel und städtische Oberschicht die (finanzielle und zeitliche) Möglichkeit, Tätigkeiten um ihrer selbst willen zu tun. Der ganz überwiegende Teil der Bevölkerung jedoch hatte diese Möglichkeiten nicht – das Leben bestand aus Arbeit (und Kirche). Mit der Industrialisierung im frühen 19. Jhd. wurde die „work-life-balance“ eher noch schlechter – die tägliche Arbeitszeit betrug bis zu 14 Stunden an sechs Tagen die Woche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Erst ab den 1870er Jahren kam es durch die neuen Gewerkschaften zu einer Verkürzung der Arbeitszeiten bis etwa 50 Wochenstunden bis zum Ersten Weltkrieg. Gleichzeitig entstanden (zumindest in den Städten) Möglichkeiten der organisierten Freizeit wie Sportvereine, Chöre, Lesezirkel und mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Hobby als Massenphänomen ist dann eine Erscheinung des 20. Jhd. Die tägliche Arbeitszeit sinkt weiter, es gibt bezahlten Urlaub und auch die Löhne steigen. Parallel dazu kommt es zu einer immer stärkeren Kompartimentierung des Lebens: Auf der einen Seite die (oft als sinnlos empfundene) Lohnarbeit, auf der anderen Seite die Freizeit mit ihren Beschäftigungen, die dem Leben Sinn stiften sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen von gemeinschaftlich organisierten Hobbys lassen sich zwei Beobachtungen machen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das eine ist der Konkurrenz- oder Distinktionseffekt eines Hobbys. Am offensichtlichsten ist dieser Aspekt bei sportlichen Aktivitäten erkennbar. Aber bei weitem nicht nur: Die Jäger haben ihre Hörndl-Olympiaden (vertuschend „Hegeschau“ genannt), bei denen die Goldmedaille nicht etwa der beste Hirsch, sondern sein Erleger bekommt, die Brieftaubenzüchter lassen ihre Tauben fliegen und jeder hofft, dass seine als erste zuhause ankommt, die Angler sitzen alle von 6 bis 12 am Wasser und wer dann den größten Fisch hat, wird König genannt, Hundezüchter haben ihre Schauen, auf denen die Hunde der Teilnehmer prämiert werden, der Kleingartenverein prämiert den größten Kürbis oder den schönsten Ziergarten, und selbst die Teilnehmer des Foto-Stammtisches belichten einmal im Jahr ihr bestes Bild auf 30*45cm aus und hängen es ins Foyer der örtlichen Sparkasse, auf dass die Kunden das beste Bild auswählen. Die Aufzählung ließe sich noch weit fortsetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Pointiert formuliert: Wenn hundert Mann nebeneinander am Fließband stehen und alle dasselbe tun, dann will jeder in der Freizeit besonders sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Andererseits hat das Hobby ganz eindeutig integrative, Klassenschranken überwindende Effekte. Im Fotoclub sitzt der Zahnarzt neben dem Tankwart – und das gute Bild macht nicht die teure Ausrüstung, sondern der Mensch dahinter. Am Wasser sitzt der Behördenleiter neben dem Friseur – und die Fische fängt der, der Ahnung von ihrem Verhalten hat, und nicht der mit der teuren Angelrute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Unbestritten gibt es Leute, die ganz alleine und nur für sich einer Beschäftigung nur um ihrer selbst willen nachgehen, genauso wie es klassistische Hobbys gibt, die von vornherein Gruppen ausschließen, Stichwort Golf-Club ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aber wir können festhalten, dass ein gemeinschaftlich ausgeübtes Hobby zwei –wenn nicht Funktionen, dann doch –Effekte hat: Distinktion und Integration.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zur Integration gehört und trägt bei das „socialising“ – das zwanglose Kontakte knüpfen, der small talk, das gemeinsame Bier….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
3.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt ein kleineres deutschsprachiges Fotoforum, das Digitalfotonetz. Ganz überwiegend Amateure dort. Die haben eigentlich eine recht breit aufgestellte Galerie mit vielen Sparten. Aber es wird recht viel im Offtopic-Bereich gepostet. Man könnte fast den Eindruck haben, die wollen gar nicht jeden Tag ein Bild zeigen, sondern gehen dahin, um ein Schwätzchen zu halten….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vor vielen Jahren schlugen da auch ein paar „Profis“ auf – ich weiß nicht, ob hauptberuflich oder ob sie nur nebenbei „shootings“ gegen Geld angeboten haben…..  Bilder handwerklich gut, haben viel gepostet und sich ihr Lob abgeholt ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kippte die Stimmung – es wurde ein Wir-Ihr-Gegensatz aufgemacht: „Wir machen es richtig, wir machen gute Fotos. Ihr macht es falsch, warum ihr das zu tun müssen meint, wissen wir nicht, aber es ist falsch und eure Bilder schlecht“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Folge waren durchaus harte bis teilweise aggressive Reaktionen der „Amateure“, die sich gegen Ton und Inhalt verwehrt haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ziemlich bald verließen die „Profis“ das Forum, stellenweise drama-queen-like mit Löschen aller Inhalte und dem Habitus des Unverstandenen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
4.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Kürzlich kam in einer (nicht-öffentlichen) Diskussion über KI-generierte Inhalte das Argument, dass KI unethisch sei. Ein echter Fotograf würde sich mit seinem Sujet befassen, sich unter Aufwand von Zeit und Geld einarbeiten, ggf. Reisen unternehmen um dann mit guten Bildern zurückzukehren, für die er verdient gelobt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite würde jemand zwischen zwei Schluck Kaffee schnell der KI sagen: „Mach mir ein Bild von diesem Motiv“ – und dann ganz ohne Aufwand und Anstrengung sein Bild und für das Bild dasselbe Lob bekommen wie der per-aspera-ad-astra-Typ. (Nein Lothar, nicht das Bier ;-))&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
5.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und jetzt wird die Emotionalität beim Thema KI verständlich. Das Verhältnis Distinktion-Integration wird als gestört oder bedroht wahrgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der eine sagt: Mir wird ein Lob, das nur mir zusteht, vorenthalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der andere sagt: Ich soll durch ein KI-Verbot daran gehindert werden, Bilder zu zeigen und speziell zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und jeder fühlt sich ungerecht behandelt und bedroht und irgendwo ganz tief unten im Stammhirn werden Aggression und Fluchtverhalten aktiviert…..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Sowohl für die Diskussion als auch für unsere Gemeinschaft wäre es ein großer Fortschritt, wenn wir uns darauf verständigen könnten, zum Denken bevorzugt das Großhirn zu nutzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>Über Argumente, Logik und Emotionen (und natürlich Kant ;-))</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4746590</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2026-03-03,post-4746590</guid>
    <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 12:15:54 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;&lt;em&gt;Das Veröffentlichen von AI-generierten Inhalten verstößt gegen das Urheberrecht.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nein, tut es nicht, das ist die Rechtslage in Europa, das die in den USA, schau, kein Verstoß, es reicht, Inhalte, die als Verstoß gemeldet werden, von der Palttform zu nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ok, aber AI benötigt viele Ressourcen, deshalb müssen AI-generierte Inhalte verboten werden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das ist ein Argument. Den Ressourcenverbrauch jedoch nur auf AI zu beziehen, ist willkürlich. Allgemein formuliert muss die Forderung lauten: Inhalte, die unter unverhältnismäßigem Einsatz von Ressourcen erstellt werden, werden nicht mehr veröffentlicht. Das bedeutet dann auch, dass Bilder von Kreuzfahrten oder von Destinationen, die per Flugzeug erreicht wurden, nicht mehr veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ok, aber die Leute, die die AI trainieren, werden ausgebeutet, deshalb müssen AI-generierte Inhalte verboten werden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch das ist ein Argument und wieder gilt das oben gesagte: Leute werden auch ausgebeutet von u.a. Amazon, also schalten wir Ipernity auf dem Amazon-Servern ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ok, aber die Leute, die die Trainigsinhalte geliefert haben, werden nicht entschädigt, deshalb müssen AI-generierte Inhalte verboten werden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch das ist ein Arguement. Schau dich mal um auf Ipernity, wie viele Bilder findest du, die in Museen aufgenommen wurden oder die Werke, die Dritte geschaffen haben, zeigen? Sollen diese Blder auch gelöscht werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ok, aber wenn ich AI-generierte Inhalte anschaue, wird mir übel, deshalb müssen AI-generierte Inhalte verboten werden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Naja, vielleicht ist dein Verdauungssystem der Maßstab der Welt. Vielleicht hilft es aber auch, einfach nicht hinzuschauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ok, aber das Veröffentlichen von AI-generierten Inhalten verstößt gegen das Urheberrecht.........&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Schon seit Jahren habe ich das Gefühl, dass sich mmer mehr Menschen durch das Leben fühlen und Fakten allenfalls dazu verwenden, um sie mehr oder weniger geschickt so anzuordnen, dass die gefühlte Wahrheit bestätigt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So wird das aber nix.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der richtige Weg wäre, sich Arguemente (v.a. wenn sie als ethische Handlungsanweisungen daherkommen) zunächst in allgemeiner Form zu formulieren, sie dann auf den konkreten Fall anzuwenden und dann die einzelnen Punkte gegeneinander abzuwägen und am Ende zu einer Wertung zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich gebe zu, das ist ein bisschen anstrengender als nur zu fühlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Über Argumente, Logik und Emotionen (und natürlich Kant ;-))</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;&lt;em&gt;Das Veröffentlichen von AI-generierten Inhalten verstößt gegen das Urheberrecht.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nein, tut es nicht, das ist die Rechtslage in Europa, das die in den USA, schau, kein Verstoß, es reicht, Inhalte, die als Verstoß gemeldet werden, von der Palttform zu nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ok, aber AI benötigt viele Ressourcen, deshalb müssen AI-generierte Inhalte verboten werden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das ist ein Argument. Den Ressourcenverbrauch jedoch nur auf AI zu beziehen, ist willkürlich. Allgemein formuliert muss die Forderung lauten: Inhalte, die unter unverhältnismäßigem Einsatz von Ressourcen erstellt werden, werden nicht mehr veröffentlicht. Das bedeutet dann auch, dass Bilder von Kreuzfahrten oder von Destinationen, die per Flugzeug erreicht wurden, nicht mehr veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ok, aber die Leute, die die AI trainieren, werden ausgebeutet, deshalb müssen AI-generierte Inhalte verboten werden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch das ist ein Argument und wieder gilt das oben gesagte: Leute werden auch ausgebeutet von u.a. Amazon, also schalten wir Ipernity auf dem Amazon-Servern ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ok, aber die Leute, die die Trainigsinhalte geliefert haben, werden nicht entschädigt, deshalb müssen AI-generierte Inhalte verboten werden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch das ist ein Arguement. Schau dich mal um auf Ipernity, wie viele Bilder findest du, die in Museen aufgenommen wurden oder die Werke, die Dritte geschaffen haben, zeigen? Sollen diese Blder auch gelöscht werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ok, aber wenn ich AI-generierte Inhalte anschaue, wird mir übel, deshalb müssen AI-generierte Inhalte verboten werden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Naja, vielleicht ist dein Verdauungssystem der Maßstab der Welt. Vielleicht hilft es aber auch, einfach nicht hinzuschauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ok, aber das Veröffentlichen von AI-generierten Inhalten verstößt gegen das Urheberrecht.........&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Schon seit Jahren habe ich das Gefühl, dass sich mmer mehr Menschen durch das Leben fühlen und Fakten allenfalls dazu verwenden, um sie mehr oder weniger geschickt so anzuordnen, dass die gefühlte Wahrheit bestätigt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So wird das aber nix.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der richtige Weg wäre, sich Arguemente (v.a. wenn sie als ethische Handlungsanweisungen daherkommen) zunächst in allgemeiner Form zu formulieren, sie dann auf den konkreten Fall anzuwenden und dann die einzelnen Punkte gegeneinander abzuwägen und am Ende zu einer Wertung zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich gebe zu, das ist ein bisschen anstrengender als nur zu fühlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>Damit alle auf dem selben Stand sind</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4746512</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2026-02-16,post-4746512</guid>
    <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 18:07:42 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;Ausgehend von einer anderen Diskusson, in der das rechtliche umfeld als complicated (aber sonst nicht näher spezfiziert) beschrieben wurde, versuche ich nachfolgend die vorgebliche Kompliziertheit etwas aufzulösen. Dazu habe ich mir von google gemini und von perplexity.ai einschläige Paragrafen und Urteile heraussuchen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das war die Aufgabenstellung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich brauche einen juristischen Text in englischer Sprache. Alle Angaben müssen durch Quellen belegt ein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Erläutere Zensur und Hausrecht und stelle Zensur und Ausübung des Hausrechts einander gegenüber, jeweils unter Berücksichtigung europäischen und US-amerikanischen Rechts. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Gehe besonders ein auf eine Webseite/social media, die von einem privaten Anbieter betrieben wird. Finde eine durch Quellen belegte Antwort, ob der Anbieter den Nutzern bestimmte Veröffentlichungen untersagen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Gehe dann darauf ein, ob der Anbieter eventuell sogar eine Pflicht hat, bestimmte Veröffentlichungen, wie im besonderen Nacktfotos, die sichtlich ohne Einwilligung der abgebildeten Person aufgenommen wurden, von der Webseite zu entfernen. Ist das dann Zensur? Macht sich eventuell der Anbieter strafbar, wenn er diese Inhalte nicht entfernt? Jeweils europäisches Recht und US-anerikanisches REcht betrachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Fasse mir das alles in einem PDF mit klickbaren links zusammen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im folgenden verlinke ich zu den Ergebnissen als PDF-Dateien zum download (schöne Formatierung ;-)) und den Ergebnissen jeweils als Artikel (inline überstzbar).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
PDF:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
gemini:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="https://www.ipernity.com/doc/b_k/53248514" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.ipernity.com/doc/b_k/53248514&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
perplexity:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="https://www.ipernity.com/doc/b_k/53248516" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.ipernity.com/doc/b_k/53248516&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Artikel (übersetzbar)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
gemini:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="https://www.ipernity.com/blog/b_k/4746510" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.ipernity.com/blog/b_k/4746510&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
perplexity:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="https://www.ipernity.com/blog/b_k/4746508" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.ipernity.com/blog/b_k/4746508&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diskussionen bitte nur hier, unter den anderen links werde ich die Kommentarfunktion deaktivieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Damit alle auf dem selben Stand sind</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;Ausgehend von einer anderen Diskusson, in der das rechtliche umfeld als complicated (aber sonst nicht näher spezfiziert) beschrieben wurde, versuche ich nachfolgend die vorgebliche Kompliziertheit etwas aufzulösen. Dazu habe ich mir von google gemini und von perplexity.ai einschläige Paragrafen und Urteile heraussuchen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das war die Aufgabenstellung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich brauche einen juristischen Text in englischer Sprache. Alle Angaben müssen durch Quellen belegt ein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Erläutere Zensur und Hausrecht und stelle Zensur und Ausübung des Hausrechts einander gegenüber, jeweils unter Berücksichtigung europäischen und US-amerikanischen Rechts. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Gehe besonders ein auf eine Webseite/social media, die von einem privaten Anbieter betrieben wird. Finde eine durch Quellen belegte Antwort, ob der Anbieter den Nutzern bestimmte Veröffentlichungen untersagen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Gehe dann darauf ein, ob der Anbieter eventuell sogar eine Pflicht hat, bestimmte Veröffentlichungen, wie im besonderen Nacktfotos, die sichtlich ohne Einwilligung der abgebildeten Person aufgenommen wurden, von der Webseite zu entfernen. Ist das dann Zensur? Macht sich eventuell der Anbieter strafbar, wenn er diese Inhalte nicht entfernt? Jeweils europäisches Recht und US-anerikanisches REcht betrachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Fasse mir das alles in einem PDF mit klickbaren links zusammen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im folgenden verlinke ich zu den Ergebnissen als PDF-Dateien zum download (schöne Formatierung ;-)) und den Ergebnissen jeweils als Artikel (inline überstzbar).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
PDF:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
gemini:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="https://www.ipernity.com/doc/b_k/53248514" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.ipernity.com/doc/b_k/53248514&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
perplexity:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="https://www.ipernity.com/doc/b_k/53248516" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.ipernity.com/doc/b_k/53248516&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Artikel (übersetzbar)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
gemini:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="https://www.ipernity.com/blog/b_k/4746510" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.ipernity.com/blog/b_k/4746510&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
perplexity:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="https://www.ipernity.com/blog/b_k/4746508" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.ipernity.com/blog/b_k/4746508&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diskussionen bitte nur hier, unter den anderen links werde ich die Kommentarfunktion deaktivieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>perplexity: Censorship, Private Property Rights and Online Platforms under European and U.S. Law</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4746508</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2026-02-16,post-4746508</guid>
    <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 15:42:30 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;I. Introduction&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
This memorandum distinguishes between state “censorship” in a constitutional sense and private content moderation based on a provider’s house rules, and it compares the relevant European and U.S. legal frameworks. Particular emphasis is placed on privately operated websites and social media platforms and on the handling of non consensual nude images.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;II. Conceptual Framework&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1. Censorship in a constitutional sense&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In European human rights law, restrictions on expression by public authorities are primarily assessed under Article 10 of the European Convention on Human Rights (ECHR). The European Court of Human Rights (ECtHR) has held that state ordered blocking or filtering of online content constitutes an interference with Article 10 which must be “prescribed by law,” pursue a legitimate aim and be “necessary in a democratic society.” See the ECtHR factsheet on blocking, filtering and take down of online content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693" target="_blank" rel="nofollow"&gt;rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In Ahmet Yıldırım v. Turkey (App. No. 3111/10, judgment 18 December 2012), Turkish authorities blocked access to Google Sites, which also rendered the applicant’s lawful website inaccessible. The Court found a violation of Article 10, stressing that wholesale blocking of an entire platform, without sufficient safeguards, has serious collateral effects and cannot be justified as a narrowly tailored measure.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
(ECtHR factsheet, Ahmet Yıldırım v. Turkey)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693" target="_blank" rel="nofollow"&gt;rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In Engels v. Russia (App. No. 61919/16, judgment 23 June 2020), the ECtHR likewise considered that obliging a website owner to delete information on anti filtering tools, under threat of blocking the entire site, violated Article 10 because the measure was not accompanied by adequate procedural safeguards and disregarded legitimate uses of the information.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
(ECtHR factsheet, Engels v. Russia)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693" target="_blank" rel="nofollow"&gt;rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In U.S. constitutional law, the First Amendment binds government actors. The “state action” doctrine limits the applicability of constitutional free speech guarantees to the state and to private conduct that is fairly attributable to the state. The official Constitution Annotated explains that the First Amendment generally does not constrain purely private restrictions on speech.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://constitution.congress.gov/browse/essay/intro.9-2-3/ALDE_00000075/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;constitution.congress.gov/browse/essay/intro.9-2-3/ALDE_00000075&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2. Private house rules and platform autonomy&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
By contrast, private operators of websites or social media platforms act on the basis of their property and contractual rights when they adopt and enforce terms of service or community standards. In the European context, platforms themselves enjoy rights under Article 10 ECHR; imposing blocking or removal obligations on a platform interferes not only with users’ expression but also with the platform’s own freedom to impart information. The ECtHR factsheet emphasizes that such interferences must be proportionate and accompanied by safeguards.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693" target="_blank" rel="nofollow"&gt;rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In U.S. law, numerous decisions and academic analyses describe content moderation as an exercise of the platform’s own speech rights. One prominent analysis summarizes recent Supreme Court doctrine as recognizing that “online platforms have First Amendment rights in their own curation and moderation,” and that laws compelling them to host specific content are subject to strict scrutiny as burdens on editorial discretion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.bedrockprinciple.com/p/online-platforms-speech-rights-according" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.bedrockprinciple.com/p/online-platforms-speech-rights-according&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The Electronic Frontier Foundation (EFF) notes in an amicus brief that social media users who sue companies for deleting or demonetizing their posts routinely lose, because the platforms’ decisions are treated as private editorial choices, not state censorship.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;III. European Law: Censorship, the DSA and Private Platforms&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1. Article 10 ECHR and state censorship&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Under Article 10 ECHR, states must refrain from disproportionate interferences with freedom of expression and must also ensure a legal framework that protects internet users’ rights. The Council of Europe’s factsheet on “Freedom of expression and the Internet” underscores that blanket blocking or filtering measures by public authorities can amount to unlawful censorship.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://rm.coe.int/factsheet-freedom-of-expression-and-the-internet-august2022/1680a77f90" target="_blank" rel="nofollow"&gt;rm.coe.int/factsheet-freedom-of-expression-and-the-internet-august2022/1680a77f90&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The blocking cases mentioned above (Ahmet Yıldırım, Engels) illustrate that:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Broad, undifferentiated blocking of entire sites or platforms is particularly suspect under Article 10 ECHR.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Even targeted removal orders must be based on clear legal provisions and subject to effective judicial control.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In this sense, “censorship” in European law typically refers to unjustified or disproportionate state measures rather than to private moderation decisions.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2. The Digital Services Act (DSA)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The EU’s Digital Services Act (Regulation (EU) 2022/2065) establishes harmonised rules for online intermediaries, including hosting providers and platforms accessible in the EU. The European Commission outlines the DSA’s objectives as creating a “safer digital space” while protecting fundamental rights, including freedom of expression.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act" target="_blank" rel="nofollow"&gt;digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Recital language explaining “illegal content” notes that this concept is broad and covers information relating to illegal content, products and services. Illustrative examples include “the sharing of images depicting child sexual abuse” and “the unlawful non-consensual sharing of private images,” as well as various other forms of unlawful activity.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.eu-digital-services-act.com/Digital_Services_Act_Preamble_11_to_20.html" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.eu-digital-services-act.com/Digital_Services_Act_Preamble_11_to_20.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
See also commentary on Recital 12:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.cms-digitallaws.com/en/dsa/recital-12/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.cms-digitallaws.com/en/dsa/recital-12&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Under the DSA, hosting providers and online platforms must:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Implement notice and action mechanisms that allow users to notify illegal content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Act upon sufficiently precise and adequately substantiated notices “in a timely, diligent and objective manner.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Provide statements of reasons for removal or disabling of content and offer complaint mechanisms.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
(Overview: European Commission)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act" target="_blank" rel="nofollow"&gt;digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Very large online platforms (VLOPs) have additional obligations to assess and mitigate systemic risks, including the dissemination of illegal content and the impact on fundamental rights, especially for vulnerable groups and gender based violence.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act" target="_blank" rel="nofollow"&gt;digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3. Pornography platforms and non consensual images (Article 24b)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Scholarly analysis by McGlynn and Rackley describes a specific DSA provision proposed as Article 24b, which targets online pornography platforms that host user generated content. The provision aims to ensure effective and swift notification and take down of all non consensual imagery, including deepfakes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Key points highlighted in that analysis include:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Non consensual pornography (image based sexual abuse) is widely available on porn platforms.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Article 24b introduces “friction” into upload processes and requires trained human moderation, in recognition of the limits of automated tools for detecting non consensual images.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    The provision is designed as a human rights compliant safeguard for victims, rather than as a general content regulation regime.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The authors emphasize that Article 24b extends beyond content already criminalized in all Member States: it requires effective takedown of all non consensual imagery relating to the complainant, including fake or deepfake images, even where national criminal laws differ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4. Limits: risk of “systems of censorship”&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
A Max Planck Institute study warns that broad ex ante monitoring obligations for platforms risk creating “systems of censorship.” The authors argue that, to remain compatible with Article 10 ECHR, duties of care must be focused on content already determined to be illegal, and must not oblige platforms to make difficult legality assessments in borderline cases without judicial guidance.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://pure.mpg.de/rest/items/item_3603340_1/component/file_3603342/content?download=true" target="_blank" rel="nofollow"&gt;pure.mpg.de/rest/items/item_3603340_1/component/file_3603342/content?download=true&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;5. May and must a private EU provider forbid/remove certain content?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;From an EU law perspective:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    A private platform may, as a matter of contractual freedom, adopt community standards that restrict user content (e.g. banning nudity, hate speech, or misinformation), subject to general EU consumer and non discrimination law. The DSA does not impose a duty to host particular lawful content but regulates procedures and transparency.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
(Overview: European Commission)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act" target="_blank" rel="nofollow"&gt;digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Where the content falls within the broad concept of “illegal content” (for example, unlawful non consensual sharing of private images), the DSA requires providers to act after notice, and porn platforms must ensure effective and swift takedown of all non consensual imagery under Article 24b.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Recitals on illegal content: &lt;a href="https://www.eu-digital-services-act.com/Digital_Services_Act_Preamble_11_to_20.html" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.eu-digital-services-act.com/Digital_Services_Act_Preamble_11_to_20.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Porn platform duties: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Thus, under EU law, a private provider not only may forbid the publication of clearly non consensual nude images but, once notified, is in many cases legally required to remove such content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;6. Is removal “censorship” and is non removal punishable (EU)?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Removal of clearly illegal non consensual intimate imagery under the DSA is typically characterized as a proportionate measure to protect the rights and dignity of victims, compatible with Article 10(2) ECHR. It is not treated as “censorship” in the sense of unjustified state suppression of lawful speech.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
ECtHR blocking factsheet: &lt;a href="https://rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693" target="_blank" rel="nofollow"&gt;rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
DSA overview: &lt;a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act" target="_blank" rel="nofollow"&gt;digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
If a platform fails to remove such content despite a sufficiently precise notice, several consequences may arise:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Enforcement under the DSA (investigations, orders, and administrative fines) by the Commission or national Digital Services Coordinators.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
(Commission enforcement examples, including non consensual intimate images as a focus of DSA investigations)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_26_203" target="_blank" rel="nofollow"&gt;ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_26_203&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Civil liability under national law for failing to act with the diligence required once the provider has actual knowledge of clearly illegal content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Depending on Member State criminal law, possible secondary criminal liability (aiding, facilitating or failing to prevent image based sexual abuse) where the provider knowingly keeps such content online.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
(Analysis of national divergences and the need for Article 24b)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In summary, in the EU context, the legally required removal of non consensual intimate imagery by a private platform is not considered prohibited censorship; persisting in hosting such content may, conversely, expose the provider to regulatory, civil and, in some systems, criminal consequences.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;IV. U.S. Law: First Amendment, State Action and Platforms&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1. State action and censorship&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The U.S. Constitution’s First Amendment applies to government action and to private conduct that qualifies as state action. The Constitution Annotated summarizes that purely private regulation of speech, even when widespread or influential, does not fall under the First Amendment.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://constitution.congress.gov/browse/essay/intro.9-2-3/ALDE_00000075/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;constitution.congress.gov/browse/essay/intro.9-2-3/ALDE_00000075&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Recent cases and commentary address the line between private platform moderation and state action. The EFF argues that a social media platform should be deemed a state actor due to government “jawboning” only if:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
1.    The government replaces the platform’s editorial policy with its own;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
2.    The platform cedes implementation of that policy to the government for specific content; and&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
3.    The affected speaker has no remedy against the government.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
This three part test is set out in EFF’s submissions in Huber v. Biden and O’Handley v. Weber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Separately, courts have held that when public officials use social media accounts in an official capacity (e.g. to communicate with constituents), their blocking of users can constitute state action and be challengeable under 42 U.S.C. § 1983. A summary of a Ninth Circuit decision explains how a public official’s use of a page as an official channel, without disclaimers, created a public forum where blocking amounted to state action.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.aalrr.com/newsroom-alerts-3934" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.aalrr.com/newsroom-alerts-3934&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2. Platforms’ editorial freedom and user claims&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The EFF notes that users who sue platforms for “censorship” after their posts are deleted, demonetized or downranked have consistently lost, because the courts treat the platforms as private actors exercising their own speech rights.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Further commentary (e.g. “Online Platforms’ Speech Rights According to the Supreme Court”) underlines that online platforms enjoy First Amendment protection for their curation and moderation and that laws forcing them to carry unwanted speech are presumptively unconstitutional.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.bedrockprinciple.com/p/online-platforms-speech-rights-according" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.bedrockprinciple.com/p/online-platforms-speech-rights-according&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In consequence, a privately operated website or social network in the U.S. may adopt house rules prohibiting specific types of content (including nudity, hate speech or misinformation) and may remove user posts that violate those rules without violating the users’ First Amendment rights.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3. Non consensual intimate images and platform duties&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
U.S. federal law imposes strict obligations regarding child sexual abuse material (CSAM). Platforms that knowingly host or fail to report CSAM can face severe criminal sanctions. While this is a separate category from adult non consensual pornography, it illustrates that non removal of certain content can lead to criminal liability. (Overview of image based abuse and legislative responses in comparative perspective)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Many U.S. states have enacted “revenge porn” or non consensual pornography statutes that criminalize the distribution of intimate images without consent and provide for civil remedies. The McGlynn/Rackley analysis points out that, compared with the EU, U.S. responses remain fragmented, but there is growing recognition of image based sexual abuse as a serious harm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
At the same time, Section 230 of the Communications Decency Act generally shields online intermediaries from liability as “publishers” of user generated content, while its “Good Samaritan” clause explicitly protects providers that in good faith restrict access to material they consider “obscene, lewd, lascivious, filthy, excessively violent, harassing, or otherwise objectionable.” This framework is discussed in depth in U.S. scholarship and is also referenced in comparative analyses of image based sexual abuse and platform regulation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In practice, major platforms have adopted internal policies requiring removal of non consensual intimate images upon notice, partly to align with Section 230’s incentives and to mitigate litigation and reputational risks. The cited comparative analysis notes a trend towards stronger private enforcement even in the absence of a comprehensive federal statute governing adult non consensual pornography.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4. Is removal “censorship” and is non removal punishable (U.S.)?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
From a First Amendment perspective, a private platform’s removal of non consensual nude images is not “censorship” by the state but the platform’s own protected editorial choice. EFF’s analysis stresses that treating such moderation as state action would improperly nullify platforms’ First Amendment rights.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Criminal liability for non removal arises most clearly where federal law imposes specific duties (notably for CSAM). For adult non consensual intimate images, current U.S. law generally places primary criminal responsibility on the uploader, though certain state statutes and sector specific regulations may increase pressure on porn platforms to implement effective takedown mechanisms. Comparative scholarship emphasizes that this area is still evolving and less harmonised than in the EU.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;V. Comparative Summary&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.    Censorship vs. house rules&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
o    In both systems, “censorship” in the constitutional sense is primarily concerned with state measures (blocking, filtering, take down orders). Private moderation is generally treated as an expression of the platform’s own autonomy.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
o    European law emphasizes proportionality and judicial safeguards under Article 10 ECHR when the state intervenes; U.S. law focuses on the state action doctrine and First Amendment protections against compelled hosting of speech.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.    Scope of private moderation rights&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
o    EU: Platforms may set and enforce community standards within the limits of EU consumer and non discrimination law; the DSA regulates transparency and procedures rather than imposing a duty to host specific lawful content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act" target="_blank" rel="nofollow"&gt;digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
o    U.S.: Platforms enjoy strong First Amendment protection for their editorial discretion; users generally have no constitutional claim against private “censorship” by a platform.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3.    Non consensual nude images&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
o    EU: Non consensual intimate images fall within the DSA concept of illegal content (“unlawful non-consensual sharing of private images”); porn platforms face specific obligations under Article 24b to ensure effective and swift takedown of all non consensual imagery, including deepfakes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Recitals: &lt;a href="https://www.eu-digital-services-act.com/Digital_Services_Act_Preamble_11_to_20.html" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.eu-digital-services-act.com/Digital_Services_Act_Preamble_11_to_20.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Article 24b analysis: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
o    U.S.: Federal law imposes stringent duties for CSAM; state “revenge porn” laws criminalize certain distributions of adult non consensual images. Section 230 generally immunizes platforms from publisher liability while encouraging voluntary takedown.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4.    Legal consequences of non removal&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
o    EU: Failure to remove clearly illegal non consensual images after notice can trigger DSA enforcement (including fines) and, depending on national law, civil and even criminal liability for facilitating image based abuse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
DSA general framework: &lt;a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act" target="_blank" rel="nofollow"&gt;digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Commission DSA enforcement example: &lt;a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_26_203" target="_blank" rel="nofollow"&gt;ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_26_203&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
o    U.S.: Platforms risk criminal liability if they do not meet federal obligations regarding CSAM; for adult non consensual pornography, liability is mainly directed at uploaders, but policy trends and litigation encourage prompt removal by platforms.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>perplexity: Censorship, Private Property Rights and Online Platforms under European and U.S. Law</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;I. Introduction&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
This memorandum distinguishes between state “censorship” in a constitutional sense and private content moderation based on a provider’s house rules, and it compares the relevant European and U.S. legal frameworks. Particular emphasis is placed on privately operated websites and social media platforms and on the handling of non consensual nude images.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;II. Conceptual Framework&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1. Censorship in a constitutional sense&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In European human rights law, restrictions on expression by public authorities are primarily assessed under Article 10 of the European Convention on Human Rights (ECHR). The European Court of Human Rights (ECtHR) has held that state ordered blocking or filtering of online content constitutes an interference with Article 10 which must be “prescribed by law,” pursue a legitimate aim and be “necessary in a democratic society.” See the ECtHR factsheet on blocking, filtering and take down of online content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693" target="_blank" rel="nofollow"&gt;rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In Ahmet Yıldırım v. Turkey (App. No. 3111/10, judgment 18 December 2012), Turkish authorities blocked access to Google Sites, which also rendered the applicant’s lawful website inaccessible. The Court found a violation of Article 10, stressing that wholesale blocking of an entire platform, without sufficient safeguards, has serious collateral effects and cannot be justified as a narrowly tailored measure.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
(ECtHR factsheet, Ahmet Yıldırım v. Turkey)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693" target="_blank" rel="nofollow"&gt;rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In Engels v. Russia (App. No. 61919/16, judgment 23 June 2020), the ECtHR likewise considered that obliging a website owner to delete information on anti filtering tools, under threat of blocking the entire site, violated Article 10 because the measure was not accompanied by adequate procedural safeguards and disregarded legitimate uses of the information.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
(ECtHR factsheet, Engels v. Russia)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693" target="_blank" rel="nofollow"&gt;rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In U.S. constitutional law, the First Amendment binds government actors. The “state action” doctrine limits the applicability of constitutional free speech guarantees to the state and to private conduct that is fairly attributable to the state. The official Constitution Annotated explains that the First Amendment generally does not constrain purely private restrictions on speech.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://constitution.congress.gov/browse/essay/intro.9-2-3/ALDE_00000075/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;constitution.congress.gov/browse/essay/intro.9-2-3/ALDE_00000075&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2. Private house rules and platform autonomy&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
By contrast, private operators of websites or social media platforms act on the basis of their property and contractual rights when they adopt and enforce terms of service or community standards. In the European context, platforms themselves enjoy rights under Article 10 ECHR; imposing blocking or removal obligations on a platform interferes not only with users’ expression but also with the platform’s own freedom to impart information. The ECtHR factsheet emphasizes that such interferences must be proportionate and accompanied by safeguards.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693" target="_blank" rel="nofollow"&gt;rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In U.S. law, numerous decisions and academic analyses describe content moderation as an exercise of the platform’s own speech rights. One prominent analysis summarizes recent Supreme Court doctrine as recognizing that “online platforms have First Amendment rights in their own curation and moderation,” and that laws compelling them to host specific content are subject to strict scrutiny as burdens on editorial discretion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.bedrockprinciple.com/p/online-platforms-speech-rights-according" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.bedrockprinciple.com/p/online-platforms-speech-rights-according&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The Electronic Frontier Foundation (EFF) notes in an amicus brief that social media users who sue companies for deleting or demonetizing their posts routinely lose, because the platforms’ decisions are treated as private editorial choices, not state censorship.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;III. European Law: Censorship, the DSA and Private Platforms&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1. Article 10 ECHR and state censorship&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Under Article 10 ECHR, states must refrain from disproportionate interferences with freedom of expression and must also ensure a legal framework that protects internet users’ rights. The Council of Europe’s factsheet on “Freedom of expression and the Internet” underscores that blanket blocking or filtering measures by public authorities can amount to unlawful censorship.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://rm.coe.int/factsheet-freedom-of-expression-and-the-internet-august2022/1680a77f90" target="_blank" rel="nofollow"&gt;rm.coe.int/factsheet-freedom-of-expression-and-the-internet-august2022/1680a77f90&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The blocking cases mentioned above (Ahmet Yıldırım, Engels) illustrate that:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Broad, undifferentiated blocking of entire sites or platforms is particularly suspect under Article 10 ECHR.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Even targeted removal orders must be based on clear legal provisions and subject to effective judicial control.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In this sense, “censorship” in European law typically refers to unjustified or disproportionate state measures rather than to private moderation decisions.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2. The Digital Services Act (DSA)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The EU’s Digital Services Act (Regulation (EU) 2022/2065) establishes harmonised rules for online intermediaries, including hosting providers and platforms accessible in the EU. The European Commission outlines the DSA’s objectives as creating a “safer digital space” while protecting fundamental rights, including freedom of expression.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act" target="_blank" rel="nofollow"&gt;digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Recital language explaining “illegal content” notes that this concept is broad and covers information relating to illegal content, products and services. Illustrative examples include “the sharing of images depicting child sexual abuse” and “the unlawful non-consensual sharing of private images,” as well as various other forms of unlawful activity.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.eu-digital-services-act.com/Digital_Services_Act_Preamble_11_to_20.html" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.eu-digital-services-act.com/Digital_Services_Act_Preamble_11_to_20.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
See also commentary on Recital 12:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.cms-digitallaws.com/en/dsa/recital-12/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.cms-digitallaws.com/en/dsa/recital-12&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Under the DSA, hosting providers and online platforms must:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Implement notice and action mechanisms that allow users to notify illegal content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Act upon sufficiently precise and adequately substantiated notices “in a timely, diligent and objective manner.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Provide statements of reasons for removal or disabling of content and offer complaint mechanisms.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
(Overview: European Commission)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act" target="_blank" rel="nofollow"&gt;digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Very large online platforms (VLOPs) have additional obligations to assess and mitigate systemic risks, including the dissemination of illegal content and the impact on fundamental rights, especially for vulnerable groups and gender based violence.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act" target="_blank" rel="nofollow"&gt;digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3. Pornography platforms and non consensual images (Article 24b)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Scholarly analysis by McGlynn and Rackley describes a specific DSA provision proposed as Article 24b, which targets online pornography platforms that host user generated content. The provision aims to ensure effective and swift notification and take down of all non consensual imagery, including deepfakes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Key points highlighted in that analysis include:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Non consensual pornography (image based sexual abuse) is widely available on porn platforms.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Article 24b introduces “friction” into upload processes and requires trained human moderation, in recognition of the limits of automated tools for detecting non consensual images.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    The provision is designed as a human rights compliant safeguard for victims, rather than as a general content regulation regime.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The authors emphasize that Article 24b extends beyond content already criminalized in all Member States: it requires effective takedown of all non consensual imagery relating to the complainant, including fake or deepfake images, even where national criminal laws differ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4. Limits: risk of “systems of censorship”&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
A Max Planck Institute study warns that broad ex ante monitoring obligations for platforms risk creating “systems of censorship.” The authors argue that, to remain compatible with Article 10 ECHR, duties of care must be focused on content already determined to be illegal, and must not oblige platforms to make difficult legality assessments in borderline cases without judicial guidance.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://pure.mpg.de/rest/items/item_3603340_1/component/file_3603342/content?download=true" target="_blank" rel="nofollow"&gt;pure.mpg.de/rest/items/item_3603340_1/component/file_3603342/content?download=true&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;5. May and must a private EU provider forbid/remove certain content?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;From an EU law perspective:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    A private platform may, as a matter of contractual freedom, adopt community standards that restrict user content (e.g. banning nudity, hate speech, or misinformation), subject to general EU consumer and non discrimination law. The DSA does not impose a duty to host particular lawful content but regulates procedures and transparency.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
(Overview: European Commission)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act" target="_blank" rel="nofollow"&gt;digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Where the content falls within the broad concept of “illegal content” (for example, unlawful non consensual sharing of private images), the DSA requires providers to act after notice, and porn platforms must ensure effective and swift takedown of all non consensual imagery under Article 24b.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Recitals on illegal content: &lt;a href="https://www.eu-digital-services-act.com/Digital_Services_Act_Preamble_11_to_20.html" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.eu-digital-services-act.com/Digital_Services_Act_Preamble_11_to_20.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Porn platform duties: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Thus, under EU law, a private provider not only may forbid the publication of clearly non consensual nude images but, once notified, is in many cases legally required to remove such content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;6. Is removal “censorship” and is non removal punishable (EU)?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Removal of clearly illegal non consensual intimate imagery under the DSA is typically characterized as a proportionate measure to protect the rights and dignity of victims, compatible with Article 10(2) ECHR. It is not treated as “censorship” in the sense of unjustified state suppression of lawful speech.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
ECtHR blocking factsheet: &lt;a href="https://rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693" target="_blank" rel="nofollow"&gt;rm.coe.int/factsheet-blocking-filtering-and-take-down-of-online-content-17june202/1680a6f693&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
DSA overview: &lt;a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act" target="_blank" rel="nofollow"&gt;digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
If a platform fails to remove such content despite a sufficiently precise notice, several consequences may arise:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Enforcement under the DSA (investigations, orders, and administrative fines) by the Commission or national Digital Services Coordinators.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
(Commission enforcement examples, including non consensual intimate images as a focus of DSA investigations)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_26_203" target="_blank" rel="nofollow"&gt;ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_26_203&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Civil liability under national law for failing to act with the diligence required once the provider has actual knowledge of clearly illegal content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Depending on Member State criminal law, possible secondary criminal liability (aiding, facilitating or failing to prevent image based sexual abuse) where the provider knowingly keeps such content online.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
(Analysis of national divergences and the need for Article 24b)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In summary, in the EU context, the legally required removal of non consensual intimate imagery by a private platform is not considered prohibited censorship; persisting in hosting such content may, conversely, expose the provider to regulatory, civil and, in some systems, criminal consequences.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;IV. U.S. Law: First Amendment, State Action and Platforms&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1. State action and censorship&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The U.S. Constitution’s First Amendment applies to government action and to private conduct that qualifies as state action. The Constitution Annotated summarizes that purely private regulation of speech, even when widespread or influential, does not fall under the First Amendment.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://constitution.congress.gov/browse/essay/intro.9-2-3/ALDE_00000075/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;constitution.congress.gov/browse/essay/intro.9-2-3/ALDE_00000075&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Recent cases and commentary address the line between private platform moderation and state action. The EFF argues that a social media platform should be deemed a state actor due to government “jawboning” only if:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
1.    The government replaces the platform’s editorial policy with its own;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
2.    The platform cedes implementation of that policy to the government for specific content; and&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
3.    The affected speaker has no remedy against the government.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
This three part test is set out in EFF’s submissions in Huber v. Biden and O’Handley v. Weber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Separately, courts have held that when public officials use social media accounts in an official capacity (e.g. to communicate with constituents), their blocking of users can constitute state action and be challengeable under 42 U.S.C. § 1983. A summary of a Ninth Circuit decision explains how a public official’s use of a page as an official channel, without disclaimers, created a public forum where blocking amounted to state action.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.aalrr.com/newsroom-alerts-3934" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.aalrr.com/newsroom-alerts-3934&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2. Platforms’ editorial freedom and user claims&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The EFF notes that users who sue platforms for “censorship” after their posts are deleted, demonetized or downranked have consistently lost, because the courts treat the platforms as private actors exercising their own speech rights.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Further commentary (e.g. “Online Platforms’ Speech Rights According to the Supreme Court”) underlines that online platforms enjoy First Amendment protection for their curation and moderation and that laws forcing them to carry unwanted speech are presumptively unconstitutional.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.bedrockprinciple.com/p/online-platforms-speech-rights-according" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.bedrockprinciple.com/p/online-platforms-speech-rights-according&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In consequence, a privately operated website or social network in the U.S. may adopt house rules prohibiting specific types of content (including nudity, hate speech or misinformation) and may remove user posts that violate those rules without violating the users’ First Amendment rights.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3. Non consensual intimate images and platform duties&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
U.S. federal law imposes strict obligations regarding child sexual abuse material (CSAM). Platforms that knowingly host or fail to report CSAM can face severe criminal sanctions. While this is a separate category from adult non consensual pornography, it illustrates that non removal of certain content can lead to criminal liability. (Overview of image based abuse and legislative responses in comparative perspective)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Many U.S. states have enacted “revenge porn” or non consensual pornography statutes that criminalize the distribution of intimate images without consent and provide for civil remedies. The McGlynn/Rackley analysis points out that, compared with the EU, U.S. responses remain fragmented, but there is growing recognition of image based sexual abuse as a serious harm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
At the same time, Section 230 of the Communications Decency Act generally shields online intermediaries from liability as “publishers” of user generated content, while its “Good Samaritan” clause explicitly protects providers that in good faith restrict access to material they consider “obscene, lewd, lascivious, filthy, excessively violent, harassing, or otherwise objectionable.” This framework is discussed in depth in U.S. scholarship and is also referenced in comparative analyses of image based sexual abuse and platform regulation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In practice, major platforms have adopted internal policies requiring removal of non consensual intimate images upon notice, partly to align with Section 230’s incentives and to mitigate litigation and reputational risks. The cited comparative analysis notes a trend towards stronger private enforcement even in the absence of a comprehensive federal statute governing adult non consensual pornography.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4. Is removal “censorship” and is non removal punishable (U.S.)?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
From a First Amendment perspective, a private platform’s removal of non consensual nude images is not “censorship” by the state but the platform’s own protected editorial choice. EFF’s analysis stresses that treating such moderation as state action would improperly nullify platforms’ First Amendment rights.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Criminal liability for non removal arises most clearly where federal law imposes specific duties (notably for CSAM). For adult non consensual intimate images, current U.S. law generally places primary criminal responsibility on the uploader, though certain state statutes and sector specific regulations may increase pressure on porn platforms to implement effective takedown mechanisms. Comparative scholarship emphasizes that this area is still evolving and less harmonised than in the EU.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;V. Comparative Summary&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.    Censorship vs. house rules&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
o    In both systems, “censorship” in the constitutional sense is primarily concerned with state measures (blocking, filtering, take down orders). Private moderation is generally treated as an expression of the platform’s own autonomy.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
o    European law emphasizes proportionality and judicial safeguards under Article 10 ECHR when the state intervenes; U.S. law focuses on the state action doctrine and First Amendment protections against compelled hosting of speech.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.    Scope of private moderation rights&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
o    EU: Platforms may set and enforce community standards within the limits of EU consumer and non discrimination law; the DSA regulates transparency and procedures rather than imposing a duty to host specific lawful content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act" target="_blank" rel="nofollow"&gt;digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
o    U.S.: Platforms enjoy strong First Amendment protection for their editorial discretion; users generally have no constitutional claim against private “censorship” by a platform.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.eff.org/deeplinks/2022/09/eff-ninth-circuit-social-media-content-moderation-not-state-action&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3.    Non consensual nude images&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
o    EU: Non consensual intimate images fall within the DSA concept of illegal content (“unlawful non-consensual sharing of private images”); porn platforms face specific obligations under Article 24b to ensure effective and swift takedown of all non consensual imagery, including deepfakes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Recitals: &lt;a href="https://www.eu-digital-services-act.com/Digital_Services_Act_Preamble_11_to_20.html" target="_blank" rel="nofollow"&gt;www.eu-digital-services-act.com/Digital_Services_Act_Preamble_11_to_20.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Article 24b analysis: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
o    U.S.: Federal law imposes stringent duties for CSAM; state “revenge porn” laws criminalize certain distributions of adult non consensual images. Section 230 generally immunizes platforms from publisher liability while encouraging voluntary takedown.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4.    Legal consequences of non removal&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
o    EU: Failure to remove clearly illegal non consensual images after notice can trigger DSA enforcement (including fines) and, depending on national law, civil and even criminal liability for facilitating image based abuse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
DSA general framework: &lt;a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act" target="_blank" rel="nofollow"&gt;digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Commission DSA enforcement example: &lt;a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_26_203" target="_blank" rel="nofollow"&gt;ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_26_203&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
o    U.S.: Platforms risk criminal liability if they do not meet federal obligations regarding CSAM; for adult non consensual pornography, liability is mainly directed at uploaders, but policy trends and litigation encourage prompt removal by platforms.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href="https://inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;inforrm.org/2022/02/03/pornography-platforms-the-eu-digital-services-act-and-image-based-sexual-abuse-clare-mcglynn-and-erika-rackley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>gemni: Legal Analysis: Censorship, Property Rights, and Content Moderation</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4746510</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2026-02-16,post-4746510</guid>
    <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 15:42:02 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;&lt;strong&gt;1. Introduction: Censorship vs. Private Authority&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The legal distinction between "censorship" and "content moderation" hinges on the identity of the actor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
United States (US)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In the US, Censorship is defined strictly as a government action. The First Amendment to the Constitution prohibits Congress from abridging the freedom of speech. It does not apply to private companies.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Case Law: In Manhattan Community Access Corp. v. Halleck (2019), the Supreme Court affirmed that private entities are not "state actors" bound by the First Amendment just because they provide a forum for speech.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Section 230: Under 47 U.S.C. § 230, private providers are granted "Safe Harbor," allowing them to remove content they find "objectionable" in good faith without becoming liable as the publisher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
European Union (EU)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The EU distinguishes between state censorship and the "Digitales Hausrecht" (Digital Domestic Authority).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Fundamental Rights: Article 11 of the EU Charter of Fundamental Rights protects expression.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Indirect Effect: While private platforms have a right to moderate based on contractual freedom, the German Federal Court of Justice (BGH) ruled in III ZR 179/20 that dominant platforms must balance their "Hausrecht" against users' fundamental rights, requiring a factual reason for deletions.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2. Comparison Table&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Legal Concept    United States    European Union&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Censorship    Only by Government (1st Amendment)    Mostly Government; private limits possible&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Private Authority    Broad "Right to Exclude"    Contractual "Hausrecht" (limited by DSA)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Statutory Basis    Section 230 CDA    Digital Services Act (DSA)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3. Removal of Non-Consensual Intimate Imagery (NCII)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The question of whether a provider must remove nude photos taken without consent (NCII) is answered by specific safety and privacy laws.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
European Union: The Duty to Act&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Under the Digital Services Act (DSA), platforms have a strict "Notice and Action" obligation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Liability: Article 6 of the DSA states that platforms lose their liability exemption if they have "actual knowledge" of illegal content and fail to remove it expeditiously.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Illegal Content: NCII is a crime in many EU states (e.g., Section 184k of the German Criminal Code).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Punishment: If a provider knowingly hosts such content and ignores takedown notices, they can face massive fines (up to 6% of global turnover) and potential criminal liability for "assisting" in the distribution of illegal material.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
United States: Criminal Law Exceptions&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
While Section 230 provides broad immunity for civil claims (like defamation), it has specific exceptions.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Federal Criminal Law: Section 230 does not protect platforms from federal criminal prosecution.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    The "STOP School Violence Act" &amp; others: While there isn't a federal civil "Notice and Takedown" for NCII yet, many states have "Revenge Porn" statutes. If a platform is notified of content that violates federal criminal statutes (e.g., 18 U.S.C. § 2255 for minors), they must act.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Civil Liability: In some cases, platforms lose immunity if they "materially contribute" to the illegality of the content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4. Conclusion: Is it Censorship?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The removal of NCII by a provider is not censorship.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
1.    Legally: It is the enforcement of a private contract (ToS) and compliance with criminal law (privacy/dignity rights).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
2.    Ethics vs. Law: In both the EU and the US, the victim’s right to privacy and human dignity is viewed as superior to the uploader's desire to publish non-consensual material.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Result: A provider who fails to remove reported NCII risks criminal liability (EU) or loss of Safe Harbor protection (US/EU), potentially leading to devastating legal consequences.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Addendum: Key Provisions of the Digital Services Act (DSA)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The Digital Services Act (Regulation (EU) 2022/2065) is the most significant overhaul of digital regulation in the EU. It defines the obligations of "intermediary services" (social media, websites, hosting providers).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1. Article 6: Liability Exemption (Conditional)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    The Principle: Providers are generally not liable for illegal content uploaded by users.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    The Condition: This immunity only holds if the provider:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
1.    Does not have actual knowledge of illegal activity or content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
2.    Upon obtaining such knowledge (e.g., through a report), acts expeditiously to remove or disable access to that content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Link: Art. 6 DSA Official Text&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2. Article 16: Notice and Action Mechanisms&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Obligation: Providers must implement easy-to-access mechanisms for users to notify them of illegal content (like non-consensual nude photos).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Legal Consequence: Once a notice is submitted that allows a diligent provider to identify the illegality without detailed legal examination, the provider is deemed to have "actual knowledge."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Link: Art. 16 DSA Official Text&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3. Article 14: Terms and Conditions (ToS)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Transparency: Providers must clearly outline any restrictions they impose on content (their "Hausrecht").&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Fundamental Rights: In applying these restrictions, providers must act in a diligent, objective, and proportionate manner, with due regard to the fundamental rights of all parties (including the privacy rights of victims).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Link: Art. 14 DSA Official Text&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4. Article 18: Reporting of Criminal Suspicions&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Duty to Inform: If a provider becomes aware of information giving rise to a suspicion that a criminal offense involving a threat to the life or safety of a person has taken place (which can include severe cases of digital violence/NCII), they must inform law enforcement authorities immediately.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Link: Art. 18 DSA Official Text&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;5. Article 52: Sanctions and Fines&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    The "Hammer": Non-compliance with the DSA can lead to fines of up to 6% of the annual global turnover of the provider. This ensures that ignoring "revenge porn" or NCII reports is a significant financial risk for companies.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Link: Art. 52 DSA Official Text&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Summary for your PDF:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
By combining the conditional liability (Art. 6) with the notice mechanism (Art. 16), the EU ensures that platforms cannot "look the other way." While they aren't forced to monitor everything proactively (no general monitoring obligation), they are legally compelled to act the moment they are notified of non-consensual intimate content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>gemni: Legal Analysis: Censorship, Property Rights, and Content Moderation</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;&lt;strong&gt;1. Introduction: Censorship vs. Private Authority&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The legal distinction between "censorship" and "content moderation" hinges on the identity of the actor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
United States (US)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In the US, Censorship is defined strictly as a government action. The First Amendment to the Constitution prohibits Congress from abridging the freedom of speech. It does not apply to private companies.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Case Law: In Manhattan Community Access Corp. v. Halleck (2019), the Supreme Court affirmed that private entities are not "state actors" bound by the First Amendment just because they provide a forum for speech.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Section 230: Under 47 U.S.C. § 230, private providers are granted "Safe Harbor," allowing them to remove content they find "objectionable" in good faith without becoming liable as the publisher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
European Union (EU)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The EU distinguishes between state censorship and the "Digitales Hausrecht" (Digital Domestic Authority).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Fundamental Rights: Article 11 of the EU Charter of Fundamental Rights protects expression.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Indirect Effect: While private platforms have a right to moderate based on contractual freedom, the German Federal Court of Justice (BGH) ruled in III ZR 179/20 that dominant platforms must balance their "Hausrecht" against users' fundamental rights, requiring a factual reason for deletions.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2. Comparison Table&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Legal Concept    United States    European Union&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Censorship    Only by Government (1st Amendment)    Mostly Government; private limits possible&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Private Authority    Broad "Right to Exclude"    Contractual "Hausrecht" (limited by DSA)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Statutory Basis    Section 230 CDA    Digital Services Act (DSA)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3. Removal of Non-Consensual Intimate Imagery (NCII)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The question of whether a provider must remove nude photos taken without consent (NCII) is answered by specific safety and privacy laws.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
European Union: The Duty to Act&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Under the Digital Services Act (DSA), platforms have a strict "Notice and Action" obligation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Liability: Article 6 of the DSA states that platforms lose their liability exemption if they have "actual knowledge" of illegal content and fail to remove it expeditiously.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Illegal Content: NCII is a crime in many EU states (e.g., Section 184k of the German Criminal Code).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Punishment: If a provider knowingly hosts such content and ignores takedown notices, they can face massive fines (up to 6% of global turnover) and potential criminal liability for "assisting" in the distribution of illegal material.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
United States: Criminal Law Exceptions&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
While Section 230 provides broad immunity for civil claims (like defamation), it has specific exceptions.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Federal Criminal Law: Section 230 does not protect platforms from federal criminal prosecution.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    The "STOP School Violence Act" &amp; others: While there isn't a federal civil "Notice and Takedown" for NCII yet, many states have "Revenge Porn" statutes. If a platform is notified of content that violates federal criminal statutes (e.g., 18 U.S.C. § 2255 for minors), they must act.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Civil Liability: In some cases, platforms lose immunity if they "materially contribute" to the illegality of the content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4. Conclusion: Is it Censorship?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The removal of NCII by a provider is not censorship.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
1.    Legally: It is the enforcement of a private contract (ToS) and compliance with criminal law (privacy/dignity rights).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
2.    Ethics vs. Law: In both the EU and the US, the victim’s right to privacy and human dignity is viewed as superior to the uploader's desire to publish non-consensual material.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Result: A provider who fails to remove reported NCII risks criminal liability (EU) or loss of Safe Harbor protection (US/EU), potentially leading to devastating legal consequences.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Addendum: Key Provisions of the Digital Services Act (DSA)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The Digital Services Act (Regulation (EU) 2022/2065) is the most significant overhaul of digital regulation in the EU. It defines the obligations of "intermediary services" (social media, websites, hosting providers).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1. Article 6: Liability Exemption (Conditional)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    The Principle: Providers are generally not liable for illegal content uploaded by users.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    The Condition: This immunity only holds if the provider:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
1.    Does not have actual knowledge of illegal activity or content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
2.    Upon obtaining such knowledge (e.g., through a report), acts expeditiously to remove or disable access to that content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Link: Art. 6 DSA Official Text&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2. Article 16: Notice and Action Mechanisms&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Obligation: Providers must implement easy-to-access mechanisms for users to notify them of illegal content (like non-consensual nude photos).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Legal Consequence: Once a notice is submitted that allows a diligent provider to identify the illegality without detailed legal examination, the provider is deemed to have "actual knowledge."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Link: Art. 16 DSA Official Text&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3. Article 14: Terms and Conditions (ToS)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Transparency: Providers must clearly outline any restrictions they impose on content (their "Hausrecht").&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Fundamental Rights: In applying these restrictions, providers must act in a diligent, objective, and proportionate manner, with due regard to the fundamental rights of all parties (including the privacy rights of victims).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Link: Art. 14 DSA Official Text&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4. Article 18: Reporting of Criminal Suspicions&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Duty to Inform: If a provider becomes aware of information giving rise to a suspicion that a criminal offense involving a threat to the life or safety of a person has taken place (which can include severe cases of digital violence/NCII), they must inform law enforcement authorities immediately.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Link: Art. 18 DSA Official Text&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;5. Article 52: Sanctions and Fines&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    The "Hammer": Non-compliance with the DSA can lead to fines of up to 6% of the annual global turnover of the provider. This ensures that ignoring "revenge porn" or NCII reports is a significant financial risk for companies.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
•    Link: Art. 52 DSA Official Text&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Summary for your PDF:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
By combining the conditional liability (Art. 6) with the notice mechanism (Art. 16), the EU ensures that platforms cannot "look the other way." While they aren't forced to monitor everything proactively (no general monitoring obligation), they are legally compelled to act the moment they are notified of non-consensual intimate content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>Ein kurzer Exkurs über die Vernunft</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4744734</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2024-09-05,post-4744734</guid>
    <pubDate>Thu, 05 Sep 2024 19:39:37 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;woran sterben mehr Menschen - an Schnaps oder an Hai-Angriffen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und wovor haben die Menschen mehr Angst - vor Schnaps oder vor Haien?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
q.e.d.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Ein kurzer Exkurs über die Vernunft</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;woran sterben mehr Menschen - an Schnaps oder an Hai-Angriffen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und wovor haben die Menschen mehr Angst - vor Schnaps oder vor Haien?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
q.e.d.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>Früher war alles besser....</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4744650</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2024-08-03,post-4744650</guid>
    <pubDate>Sat, 03 Aug 2024 20:34:39 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;da gab's für Defätismus die Todesstrafe.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Früher war alles besser....</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;da gab's für Defätismus die Todesstrafe.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>Kann KI Kunst erschaffen?</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4744592</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2024-07-13,post-4744592</guid>
    <pubDate>Sat, 13 Jul 2024 19:47:31 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;Ein Beitrag im Philosopie-Magazin:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="https://www.philomag.de/artikel/die-zutat-mensch-kann-ki-kunst-erschaffen" target="_blank" rel="nofollow"&gt;https://www.philomag.de/artikel/die-zutat-mensch-kann-ki-kunst-erschaffen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dazu zwei Anmerkungen - eher unphilosophisch ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
1. Die teilweise rigide Ablehnung KI-generierter Bilder, die auch hier feststellbar ist, wäre also zurückzuführen auf eine (wahrgenommene) Bedrohung des spezifisch Menschlichen durch eine "schöpferische" KI. Mit anderen Worten: Die Ablehnung KI-generierter Inhalte ist eine Strategie zur Dissonanzvermeidung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
KI wird in diesem Sinne nicht als ein (weiteres) Werkzeug schöpferischen Handelns verstanden, sondern eher im Gegenteil als eine Bedrohung der individuellen Kreativität. Die Harschheit der Reaktion wäre damit eventuell als ein Maßstab für die Intensität der empfundenen Bedrohung zu interpretieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Interessanter Geanke, muss ich mal beobachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
2. Die (fehlende) Intentionalität kann nicht allein auf die KI als ein stochastische  Modell bezogen werden. Die KI kommt nicht "von alleine auf die Idee", einen Hund mit Ohrverband und einem Strauß Sonnenblumen zu "schaffen". Zumindest derzeit noch bedarf es eines prompts, einer Anweisung, die von einem Menschen gegeben wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich will nicht ausschließen, dass auch Menschen im Zustand (drogeninduzierter) Bewußtseinslosigkeit funktionierende prompts eingeben können und somit Bilder erschaffen. Der Regelfall ist aber eher eine absichtsvolle Eingabe von Anweisungen, um ein besitmmtes Bild (das im Detail sicher nicht planbar ist) zu kreieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Damit ist jedoch die Intention vorhanden - und durch eine Kombination eigentlich nicht "zusammengehörender/zusammenpassender" Begriffe und Anweisungen ist m.E. auch ein kreatives Element nicht abzustreiten. Salopp gesagt: Kreativ ist der prompt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und jetzt wünsche ich noch allen einen schönen Sonntag......&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Kann KI Kunst erschaffen?</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;Ein Beitrag im Philosopie-Magazin:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="https://www.philomag.de/artikel/die-zutat-mensch-kann-ki-kunst-erschaffen" target="_blank" rel="nofollow"&gt;https://www.philomag.de/artikel/die-zutat-mensch-kann-ki-kunst-erschaffen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dazu zwei Anmerkungen - eher unphilosophisch ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
1. Die teilweise rigide Ablehnung KI-generierter Bilder, die auch hier feststellbar ist, wäre also zurückzuführen auf eine (wahrgenommene) Bedrohung des spezifisch Menschlichen durch eine "schöpferische" KI. Mit anderen Worten: Die Ablehnung KI-generierter Inhalte ist eine Strategie zur Dissonanzvermeidung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
KI wird in diesem Sinne nicht als ein (weiteres) Werkzeug schöpferischen Handelns verstanden, sondern eher im Gegenteil als eine Bedrohung der individuellen Kreativität. Die Harschheit der Reaktion wäre damit eventuell als ein Maßstab für die Intensität der empfundenen Bedrohung zu interpretieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Interessanter Geanke, muss ich mal beobachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
2. Die (fehlende) Intentionalität kann nicht allein auf die KI als ein stochastische  Modell bezogen werden. Die KI kommt nicht "von alleine auf die Idee", einen Hund mit Ohrverband und einem Strauß Sonnenblumen zu "schaffen". Zumindest derzeit noch bedarf es eines prompts, einer Anweisung, die von einem Menschen gegeben wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich will nicht ausschließen, dass auch Menschen im Zustand (drogeninduzierter) Bewußtseinslosigkeit funktionierende prompts eingeben können und somit Bilder erschaffen. Der Regelfall ist aber eher eine absichtsvolle Eingabe von Anweisungen, um ein besitmmtes Bild (das im Detail sicher nicht planbar ist) zu kreieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Damit ist jedoch die Intention vorhanden - und durch eine Kombination eigentlich nicht "zusammengehörender/zusammenpassender" Begriffe und Anweisungen ist m.E. auch ein kreatives Element nicht abzustreiten. Salopp gesagt: Kreativ ist der prompt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und jetzt wünsche ich noch allen einen schönen Sonntag......&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>Kafkafikation</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4744482</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2024-06-03,post-4744482</guid>
    <pubDate>Mon, 03 Jun 2024 20:27:27 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;Eines Morgens wachte Herr F. auf mit dem dringenden Bedürfnis zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch am folgenden Morgen quälte ihn dieses Gefühl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Genau so war es am übernächsten Tag und all die Tage darauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Er schrieb jedoch nie.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Kafkafikation</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;Eines Morgens wachte Herr F. auf mit dem dringenden Bedürfnis zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch am folgenden Morgen quälte ihn dieses Gefühl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Genau so war es am übernächsten Tag und all die Tage darauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Er schrieb jedoch nie.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>Über das Tanzen</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4742342</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2023-07-11,post-4742342</guid>
    <pubDate>Tue, 11 Jul 2023 20:11:29 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;Nachdem ich am Wochenende eine Tanzveranstaltung besuchen konnte/durfte/musste, scheint es mir der richtige Zeipunkt für einige Überlegungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Usprung von Musik und Tanz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich war ja nicht dabei und kann deshalb nur Theorien wiedergeben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wikipedia erzählt uns, dass es in manchen afrikanischen Sprachen nur ein Wort swowohl für Tanz als auch Musik gibt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bayern 2 (für alle Ausserbayern [soll's ja geben]: ein Radiosender) erzählt uns, dass die Ursprünge der Musik in einer Synchronisation liegen. Die Leute damals haben irgendwelche Menhire aufgestellt oder Netze mit fettem Fischfang (es lebe die Alliteration) aus dem Wasser gezogen und sich dabei abgestimmt durch rhythmische Rufe - heute würde das wohl Zuuuuu-gleich,     Zuuuu-gleich ........oder Hau-ruck, Hau-ruck sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie sich aus dem stonehengebauenden hau-ruck ein dreivierteltaktendes hau-ruck-ruck entwickelte, ist leider nicht überliefert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Also gehen wir im weiteren mal davon aus, dass Musik und Tanz dazu dienten, die Gruppe zu einen und zu synchronisieren (Deutschlandfunk: "Das frühe gemeinsame Musizieren hat vor allem Gruppenbindungsqualitäten, also dass wir etwas zusammen machen: Koordination von Bewegungen, Koordination von Arbeitsabläufen, [...]")&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Tanz-Vollzug im 21. Jahrhundert&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Unterstellen wir weiter, dass im Laufe der kulturellen Evolution der Zweck des Tanzes sich vom Zusammenhalten der Gruppe verschob zu abstrakteren Zwecken wie "Einführung in die Gesellschaft der Erwachsenenen", "gesellschaftlich/kirchlich tolerierte Möglichkeit des zwischengeschlechtlichen körperlichen Kontakts" oder "Festigung des Herrschaftsanspruchs (louis 14, ähh Louis XIV meine ich natürlich)".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das alles erklärt aber noch nicht, warum in einer Zeit der (zumindest postulierten) Geschlechtergleichheit und Offenheit immer noch getanzt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vieles spricht dafür, dass Tanzen irgendwo tiefer in unserem stammesgeschichtlichen Erbe verankert ist. Menschen haben ein Bedürfnis, sich gemeinsam mit anderen zu bewegen. Synchron, wenn's geht. Zumindest als Ziel....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir können dem nicht entkommen - gemeinsame, synchrone Bewegung ist für den Affen in uns ein Wert an sich.Wir können nur damit umgehen ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Jeder Beat ein Schritt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ja wenn es nur so einfach wäre.....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie ist das jetzt mit dem Takt? Zählt man beim Walzer eins-zwei-drei? Oder einsund-zweiund-dreiund? Die gute alte ethologischeTradition der Freilandforschung hilft uns da nicht weiter. Die Beobachtungen vom Wochenende liefern uns ein 95-%-Quantil zwischen 0,7 und 2,7 steps-per-beat (spb). Und das bei dem selben Stück, wohlgemerkt! Die interindividuelle Varianz ist riesig (und versaut einem leider jegliche Signifikanz).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ausnahmetalente (overachiever) erreichen jedoch problemlos über 3,5 spb. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich gibt es die Extremwerte auch nach unten. Genannt sei hier der Sohlenkleber, der seine Schuhe anscheinend mit Sekundenkleber auf dem Parkett fixiert hat und den Tanz nur durch Bewegungen der Knie und der Arme ausübt. Möglicherweise handelt es sich dabei um den Versuch, trotz alkoholinduzierter Gleichgewichtsprobleme eine unfallfreie Bewegung auszuführen. Hier besteht noch Forschungsbedarf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Distinktion trotz Synchronisation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
"Ihr seid alle Individuen!", sagte Brian. Recht hatte er. Auch beim gemeinsamen Bewegen kann man Individuum sein. Man muss sich nur anders bewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Geschlechtsspezifische Unterschiede sind in diesem Bereich höchst signifikant: Männer bewegen sich oft gar nicht, trotz rhythmischer Musik und eindeutigen Aufforderungen gegengeschlechtlicher Individuen. Das ist ein Phänomen, das schon mehrfach beschrieben wurde, eine nachvollziehbare Erklärung bietet die Literatur jedoch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bislang noch nicht thematisiert wurden jedoch Distinktionsbewegungen (besonders) auf dem Weg zur oder von der Tanzfläche. Die Forschung zeigt, dass in diesen Fällen die Bewegung eher aus Oberkörper und Schultern erfolgt statt aus der Hüfte. Einer der Protokollführer sprach in diesem Zusammenhang vom "versuchten Augenausstechen". Ein Zusammenhang mit dem Blutalkoholspiegel ist möglich, nach vorliegenden Beobachtungen jedoch nicht zwingend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Einfluss des Geschlechts&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Feldforschung wurde lediglich das Verhalten protokolliert. Ein Interview mit den beobachteten Individuen erfolgte nicht. Geschlechtsspezifische Zuordnungen im folgenden beruhen deshalb nur auf einer vom Beobachter vorgenommenen Geschlechtszuweisung nach konventionell tradierten, äusseren Merkmalen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach dieser Zuordnung ist die Abundanz männlicher Individuen auf der Tanzfläche hoch signifikant geringer als diejenige weiblicher Individuen. Die Glockenkurve des Verhaltens auf der Tanzfläche ist bei Männern deutlich gedehnter als bei Frauen. Das heisst, in der männlichen Stichprobe ist sowohl der Anteil der Sohlenkleber als auch der overachiever höher als in der weiblichen Stichprobe. Der chi-Quadrat-Test zeigt hohe Signifikanz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Gegenzug ist die Abundanz der Frauen auf der Tanzfläche deutlich höher, die Individuenzahl liegt meist um den Faktor 1,6 bis 1,9 über der Zahl der Männer. Ebenso sind Extremvarianten der Tanzbewegungen in der weiblichen Stichprobe (bezogen auf die Individuenzahl) seltener. Mit anderen Worten: Frauen tanzen häufiger, aber eher im Rahmen des gesellschaftlich Akzeptierten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme gibt es allerdings: Das oben angesprochene Distinktionsverhalten insbesondere auf dem Weg zur oder von der Tanzfläche tritt bei Frauen signifikant häufiger auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die weitere Forschung muss besonders das beobachtete Verhalten mit dem Blutalkoholspiegel korrelieren. Es wäre die Hypothese zu testen, dass bei geringem Alkoholspiegel Männer eher keines oder Tanzverhalten mit geringer Bewegungsintensität zeigen, mit höherem Alkoholspiegel jedoch zwei lokale Extrema bei &lt;em&gt;kein Tanz&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;hohe Bewegungsintensität/geringe soziale Angepasstheit&lt;/em&gt; auftreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei Frauen wäre über alle Alkohollevel (bis zu Besinnungslosigkeit) eine Normalverteilung des Tanzverhaltens zu erwarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
um das angemahnte, fehlende Fazit nachzuholen: Die spinnen doch alle ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Über das Tanzen</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;Nachdem ich am Wochenende eine Tanzveranstaltung besuchen konnte/durfte/musste, scheint es mir der richtige Zeipunkt für einige Überlegungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Usprung von Musik und Tanz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich war ja nicht dabei und kann deshalb nur Theorien wiedergeben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wikipedia erzählt uns, dass es in manchen afrikanischen Sprachen nur ein Wort swowohl für Tanz als auch Musik gibt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bayern 2 (für alle Ausserbayern [soll's ja geben]: ein Radiosender) erzählt uns, dass die Ursprünge der Musik in einer Synchronisation liegen. Die Leute damals haben irgendwelche Menhire aufgestellt oder Netze mit fettem Fischfang (es lebe die Alliteration) aus dem Wasser gezogen und sich dabei abgestimmt durch rhythmische Rufe - heute würde das wohl Zuuuuu-gleich,     Zuuuu-gleich ........oder Hau-ruck, Hau-ruck sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie sich aus dem stonehengebauenden hau-ruck ein dreivierteltaktendes hau-ruck-ruck entwickelte, ist leider nicht überliefert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Also gehen wir im weiteren mal davon aus, dass Musik und Tanz dazu dienten, die Gruppe zu einen und zu synchronisieren (Deutschlandfunk: "Das frühe gemeinsame Musizieren hat vor allem Gruppenbindungsqualitäten, also dass wir etwas zusammen machen: Koordination von Bewegungen, Koordination von Arbeitsabläufen, [...]")&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Tanz-Vollzug im 21. Jahrhundert&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Unterstellen wir weiter, dass im Laufe der kulturellen Evolution der Zweck des Tanzes sich vom Zusammenhalten der Gruppe verschob zu abstrakteren Zwecken wie "Einführung in die Gesellschaft der Erwachsenenen", "gesellschaftlich/kirchlich tolerierte Möglichkeit des zwischengeschlechtlichen körperlichen Kontakts" oder "Festigung des Herrschaftsanspruchs (louis 14, ähh Louis XIV meine ich natürlich)".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das alles erklärt aber noch nicht, warum in einer Zeit der (zumindest postulierten) Geschlechtergleichheit und Offenheit immer noch getanzt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vieles spricht dafür, dass Tanzen irgendwo tiefer in unserem stammesgeschichtlichen Erbe verankert ist. Menschen haben ein Bedürfnis, sich gemeinsam mit anderen zu bewegen. Synchron, wenn's geht. Zumindest als Ziel....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir können dem nicht entkommen - gemeinsame, synchrone Bewegung ist für den Affen in uns ein Wert an sich.Wir können nur damit umgehen ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Jeder Beat ein Schritt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ja wenn es nur so einfach wäre.....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie ist das jetzt mit dem Takt? Zählt man beim Walzer eins-zwei-drei? Oder einsund-zweiund-dreiund? Die gute alte ethologischeTradition der Freilandforschung hilft uns da nicht weiter. Die Beobachtungen vom Wochenende liefern uns ein 95-%-Quantil zwischen 0,7 und 2,7 steps-per-beat (spb). Und das bei dem selben Stück, wohlgemerkt! Die interindividuelle Varianz ist riesig (und versaut einem leider jegliche Signifikanz).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ausnahmetalente (overachiever) erreichen jedoch problemlos über 3,5 spb. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich gibt es die Extremwerte auch nach unten. Genannt sei hier der Sohlenkleber, der seine Schuhe anscheinend mit Sekundenkleber auf dem Parkett fixiert hat und den Tanz nur durch Bewegungen der Knie und der Arme ausübt. Möglicherweise handelt es sich dabei um den Versuch, trotz alkoholinduzierter Gleichgewichtsprobleme eine unfallfreie Bewegung auszuführen. Hier besteht noch Forschungsbedarf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Distinktion trotz Synchronisation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
"Ihr seid alle Individuen!", sagte Brian. Recht hatte er. Auch beim gemeinsamen Bewegen kann man Individuum sein. Man muss sich nur anders bewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Geschlechtsspezifische Unterschiede sind in diesem Bereich höchst signifikant: Männer bewegen sich oft gar nicht, trotz rhythmischer Musik und eindeutigen Aufforderungen gegengeschlechtlicher Individuen. Das ist ein Phänomen, das schon mehrfach beschrieben wurde, eine nachvollziehbare Erklärung bietet die Literatur jedoch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bislang noch nicht thematisiert wurden jedoch Distinktionsbewegungen (besonders) auf dem Weg zur oder von der Tanzfläche. Die Forschung zeigt, dass in diesen Fällen die Bewegung eher aus Oberkörper und Schultern erfolgt statt aus der Hüfte. Einer der Protokollführer sprach in diesem Zusammenhang vom "versuchten Augenausstechen". Ein Zusammenhang mit dem Blutalkoholspiegel ist möglich, nach vorliegenden Beobachtungen jedoch nicht zwingend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Einfluss des Geschlechts&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Feldforschung wurde lediglich das Verhalten protokolliert. Ein Interview mit den beobachteten Individuen erfolgte nicht. Geschlechtsspezifische Zuordnungen im folgenden beruhen deshalb nur auf einer vom Beobachter vorgenommenen Geschlechtszuweisung nach konventionell tradierten, äusseren Merkmalen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach dieser Zuordnung ist die Abundanz männlicher Individuen auf der Tanzfläche hoch signifikant geringer als diejenige weiblicher Individuen. Die Glockenkurve des Verhaltens auf der Tanzfläche ist bei Männern deutlich gedehnter als bei Frauen. Das heisst, in der männlichen Stichprobe ist sowohl der Anteil der Sohlenkleber als auch der overachiever höher als in der weiblichen Stichprobe. Der chi-Quadrat-Test zeigt hohe Signifikanz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Gegenzug ist die Abundanz der Frauen auf der Tanzfläche deutlich höher, die Individuenzahl liegt meist um den Faktor 1,6 bis 1,9 über der Zahl der Männer. Ebenso sind Extremvarianten der Tanzbewegungen in der weiblichen Stichprobe (bezogen auf die Individuenzahl) seltener. Mit anderen Worten: Frauen tanzen häufiger, aber eher im Rahmen des gesellschaftlich Akzeptierten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme gibt es allerdings: Das oben angesprochene Distinktionsverhalten insbesondere auf dem Weg zur oder von der Tanzfläche tritt bei Frauen signifikant häufiger auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die weitere Forschung muss besonders das beobachtete Verhalten mit dem Blutalkoholspiegel korrelieren. Es wäre die Hypothese zu testen, dass bei geringem Alkoholspiegel Männer eher keines oder Tanzverhalten mit geringer Bewegungsintensität zeigen, mit höherem Alkoholspiegel jedoch zwei lokale Extrema bei &lt;em&gt;kein Tanz&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;hohe Bewegungsintensität/geringe soziale Angepasstheit&lt;/em&gt; auftreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei Frauen wäre über alle Alkohollevel (bis zu Besinnungslosigkeit) eine Normalverteilung des Tanzverhaltens zu erwarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
um das angemahnte, fehlende Fazit nachzuholen: Die spinnen doch alle ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>Über das Pflanzen von Bäumen</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4741224</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2022-12-13,post-4741224</guid>
    <pubDate>Tue, 13 Dec 2022 22:00:21 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;1354 schenkte Kaiser Karl IV. den Bürgern von Neustadt Wald. Nach einem Flächentausch (mit Tauschaufgabe) im frühen 19. Jhd. sind es jetzt rund 170 ha Waldlfäche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Anders als mit derartigen Schenkiungen meist verfahren wurde, ging die Waldfläche nicht im Kommunalwald der Stadt Neustadt (den gibt es zusätzlich dazu) auf, sondern verblieb in der Bewirtschaftung der Rechtler-Gemeinschaft. Es gibt insgesamt 144 Holzrechte, die auf bestimmten (alten) Häusern der Stadt liegen. Der Wald wird bewirtschaftet, früher (noch zu Zeiten meiner Großeltern) wurde jährlich das Holz (Bau- und Brennholz)  auf die Nutzungsberechtigten verteilt. Mittlerweile wird das Holz vermarktet und der Erlös an die Rechtler ausgeschüttet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Seit rund 10 Jahren habe ich die Ehre, als Förster gemeinsam mit der gewählten Vorstandschaft diesen Wald zu bewirtschaften. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Derzeit beschäftigen wir uns vor allem damit, den Wald "umzubauen" - also die Reinbestände aus Fichte oder Kiefer (und auch Mischbestände dieser beiden Baumarten ;-)) in Bestände aus mehreren Baumarten, die hoffentlich mit der Erwärmung und schlechteren Wasserversorgung zurecht kommen, umzuwandeln. Das Aussehen der Wälder wird sich gewaltig ändern - wieder einmal. Aus alten Dokumenten, die noch vorliegen, geht hervor, dass dieser Wald früher schon anders aussah und durch die Tätigkeit der Bewirtschafter sich immer änderte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Seit ich für diesen Wald verantwortlich bin, haben wir Tanne, Buche, Douglasie, Bergahorn, Esche, Esskastanie, Elsbeere, Speierling, Lärche, Bergulme, Vogelkirsche und Schwarzerle gepflanzt. Daneben durch Bodenverwundung und Zäunung die natürliche "Ansamung" (terminus technicus: Naturverjüngung) von Kiefer, Buche und Lärche eingeleitet. Eher nebenbei kam in den gezäunten Flächen auch die Eiche an. Allerdings sind uns in den Jahren 2018, 2019 und 2022 viele der gepflanzten oder natürlich angekommenen Bäume vertrocknet, mehr als die Hälfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nachdem wir derzeit nachts zweistellige Minusgrade haben und auch tags die Temperaturen unter 0 ° bleiben und alle Wettermodelle bis Sonntag Dauerfrost vorhersagen, habe ich heute den Harvester organisiert, um bei Frost auf wechselfeuchtem Boden den vorhandenen Bestand kräftig aufzulichten und darunter auf rund 1,2 ha Eiche, Hainbuche und Linde zu pflanzen. Dieser vorhandene Kiefernbestand ist über 170 Jahre alt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In einer Zeit, in der sich seit 1354 25 Generationen Förster auf der Fläche gespielt haben, steht gerade mal die vierte Baumgeneration seit dem ollen Karl. Der IV, nicht der Hartwig ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Heute bin ich gefragt worden, warum man das überhaupt macht - der Mensch ist eh in ein paar Jahren tot, warum macht er sich soviel Stress mit Angelegenheiten, von denen er nie wissen wird, ob es richtig war und ob das, wa er sich denkt, von den Nächsten weiter verfolgt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diese Frage hat mich tatsächlich "auf dem linken Fuß" erwischt - darüber habe ich noch nie nachgedacht. Bislang war es nur ein unausgesprochenes (und auch ungedachtes) Bewusstsein, dass eben getan werden  muss, was zu tun ist, damit es weitergeht....... Eine derart grundlegende Kritik am eigenen Handeln kam mir noch nie in den Sinn......&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eine Antwort kann ich schon mal frei nach Kant geben: Was wäre, wenn es jeder so machte? Was wäre, wenn meine vielen Vorgänger auch in der Folge von Zweifeln am eigenen Handeln nichts getan hätten? Genau - dann gäbe es den Wald vermutlich nicht mehr. In diesem Sinne tritt das Individuum hinter die Idee zurück - es geht gar nicht darum, ob ich Zweifel an der Zukunft habe. Es geht darum, weiter zu machen, das, was über die Generationen zufällig zu mir kam, bestmöglich zu erhalten und zu verbessern und dann weiter zu geben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und ich bin mir auch bewusst, dass mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit nicht alles, was ich tue, langfristig die beste Variante ist. Ziemlich sicher werden einige meiner Nachfolger sagen: Welcher Depp hat denn das zu veantworten? Das habe ich mir nämlich auch schon gedacht.... Ich kann nur versuchen, nach aktuellem Wissen bestmöglich zu handeln und dabei trotzdem möglichst wenig Optionen für die Zukunft auszuschließen - damit spätere Generationen ggf. umsteuern können. Und da bin ich  mir ziemlich sicher, dass mit einem Nichtstun oder einem Weiter-so-wie-bisher die Optionen meiner Nachfolger deutlich mehr eingeschränkt wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Beantwortet das schon die Frage? Hmmm, vielleicht kommt da noch die déformation professionnelle der Förster dazu, das Wissen um das Eingebundensein in langfristige natürliche Prozesse und der Nachhaltigkeitsgedanke - also das in der Ausbildung aufgesogene und zum Teil der Persönlichkeit gewordene Bemühen, all die "Produkte" des Waldes, also Holz, Trinkwasser, Natur- und Artenvielfalt, Lärmschutz, Erholungsmöglichkeit, Klimaschutz und was da in Zukunft noch kommen mag, auch den künftigen Generationen zur Verfügung zu stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und das ist jetzt ziemlich viel metaphysisches Bohei um etwas, was unseren Vorgängern wohl durchaus bewusst war - das Wissen um die eigene Endlichkeit und gleichzeitig die Verantwortlichkeit für das eigene Tun und das Wohl künftiger Generationen....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eigentlich könnte das recht gut so weiterlaufen - nur die Egoisten stören das System.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Über das Pflanzen von Bäumen</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;1354 schenkte Kaiser Karl IV. den Bürgern von Neustadt Wald. Nach einem Flächentausch (mit Tauschaufgabe) im frühen 19. Jhd. sind es jetzt rund 170 ha Waldlfäche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Anders als mit derartigen Schenkiungen meist verfahren wurde, ging die Waldfläche nicht im Kommunalwald der Stadt Neustadt (den gibt es zusätzlich dazu) auf, sondern verblieb in der Bewirtschaftung der Rechtler-Gemeinschaft. Es gibt insgesamt 144 Holzrechte, die auf bestimmten (alten) Häusern der Stadt liegen. Der Wald wird bewirtschaftet, früher (noch zu Zeiten meiner Großeltern) wurde jährlich das Holz (Bau- und Brennholz)  auf die Nutzungsberechtigten verteilt. Mittlerweile wird das Holz vermarktet und der Erlös an die Rechtler ausgeschüttet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Seit rund 10 Jahren habe ich die Ehre, als Förster gemeinsam mit der gewählten Vorstandschaft diesen Wald zu bewirtschaften. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Derzeit beschäftigen wir uns vor allem damit, den Wald "umzubauen" - also die Reinbestände aus Fichte oder Kiefer (und auch Mischbestände dieser beiden Baumarten ;-)) in Bestände aus mehreren Baumarten, die hoffentlich mit der Erwärmung und schlechteren Wasserversorgung zurecht kommen, umzuwandeln. Das Aussehen der Wälder wird sich gewaltig ändern - wieder einmal. Aus alten Dokumenten, die noch vorliegen, geht hervor, dass dieser Wald früher schon anders aussah und durch die Tätigkeit der Bewirtschafter sich immer änderte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Seit ich für diesen Wald verantwortlich bin, haben wir Tanne, Buche, Douglasie, Bergahorn, Esche, Esskastanie, Elsbeere, Speierling, Lärche, Bergulme, Vogelkirsche und Schwarzerle gepflanzt. Daneben durch Bodenverwundung und Zäunung die natürliche "Ansamung" (terminus technicus: Naturverjüngung) von Kiefer, Buche und Lärche eingeleitet. Eher nebenbei kam in den gezäunten Flächen auch die Eiche an. Allerdings sind uns in den Jahren 2018, 2019 und 2022 viele der gepflanzten oder natürlich angekommenen Bäume vertrocknet, mehr als die Hälfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nachdem wir derzeit nachts zweistellige Minusgrade haben und auch tags die Temperaturen unter 0 ° bleiben und alle Wettermodelle bis Sonntag Dauerfrost vorhersagen, habe ich heute den Harvester organisiert, um bei Frost auf wechselfeuchtem Boden den vorhandenen Bestand kräftig aufzulichten und darunter auf rund 1,2 ha Eiche, Hainbuche und Linde zu pflanzen. Dieser vorhandene Kiefernbestand ist über 170 Jahre alt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In einer Zeit, in der sich seit 1354 25 Generationen Förster auf der Fläche gespielt haben, steht gerade mal die vierte Baumgeneration seit dem ollen Karl. Der IV, nicht der Hartwig ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Heute bin ich gefragt worden, warum man das überhaupt macht - der Mensch ist eh in ein paar Jahren tot, warum macht er sich soviel Stress mit Angelegenheiten, von denen er nie wissen wird, ob es richtig war und ob das, wa er sich denkt, von den Nächsten weiter verfolgt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diese Frage hat mich tatsächlich "auf dem linken Fuß" erwischt - darüber habe ich noch nie nachgedacht. Bislang war es nur ein unausgesprochenes (und auch ungedachtes) Bewusstsein, dass eben getan werden  muss, was zu tun ist, damit es weitergeht....... Eine derart grundlegende Kritik am eigenen Handeln kam mir noch nie in den Sinn......&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eine Antwort kann ich schon mal frei nach Kant geben: Was wäre, wenn es jeder so machte? Was wäre, wenn meine vielen Vorgänger auch in der Folge von Zweifeln am eigenen Handeln nichts getan hätten? Genau - dann gäbe es den Wald vermutlich nicht mehr. In diesem Sinne tritt das Individuum hinter die Idee zurück - es geht gar nicht darum, ob ich Zweifel an der Zukunft habe. Es geht darum, weiter zu machen, das, was über die Generationen zufällig zu mir kam, bestmöglich zu erhalten und zu verbessern und dann weiter zu geben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und ich bin mir auch bewusst, dass mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit nicht alles, was ich tue, langfristig die beste Variante ist. Ziemlich sicher werden einige meiner Nachfolger sagen: Welcher Depp hat denn das zu veantworten? Das habe ich mir nämlich auch schon gedacht.... Ich kann nur versuchen, nach aktuellem Wissen bestmöglich zu handeln und dabei trotzdem möglichst wenig Optionen für die Zukunft auszuschließen - damit spätere Generationen ggf. umsteuern können. Und da bin ich  mir ziemlich sicher, dass mit einem Nichtstun oder einem Weiter-so-wie-bisher die Optionen meiner Nachfolger deutlich mehr eingeschränkt wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Beantwortet das schon die Frage? Hmmm, vielleicht kommt da noch die déformation professionnelle der Förster dazu, das Wissen um das Eingebundensein in langfristige natürliche Prozesse und der Nachhaltigkeitsgedanke - also das in der Ausbildung aufgesogene und zum Teil der Persönlichkeit gewordene Bemühen, all die "Produkte" des Waldes, also Holz, Trinkwasser, Natur- und Artenvielfalt, Lärmschutz, Erholungsmöglichkeit, Klimaschutz und was da in Zukunft noch kommen mag, auch den künftigen Generationen zur Verfügung zu stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und das ist jetzt ziemlich viel metaphysisches Bohei um etwas, was unseren Vorgängern wohl durchaus bewusst war - das Wissen um die eigene Endlichkeit und gleichzeitig die Verantwortlichkeit für das eigene Tun und das Wohl künftiger Generationen....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eigentlich könnte das recht gut so weiterlaufen - nur die Egoisten stören das System.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>About Internet and Imbecility</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4741036</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2022-11-20,post-4741036</guid>
    <pubDate>Sun, 20 Nov 2022 21:26:43 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;Some say internet makes people imbecile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
I think that's wrong. Internet helps imbeciles to find out they are the majority.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
And others say internet shows the intelligent how many imbeciles are around...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=MjNUPhIrt24" target="_blank" rel="nofollow"&gt;we're doomed&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>About Internet and Imbecility</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;Some say internet makes people imbecile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
I think that's wrong. Internet helps imbeciles to find out they are the majority.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
And others say internet shows the intelligent how many imbeciles are around...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=MjNUPhIrt24" target="_blank" rel="nofollow"&gt;we're doomed&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>Über den Umgang mit digitalen Menschen</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4738426</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2022-02-20,post-4738426</guid>
    <pubDate>Sun, 20 Feb 2022 11:27:05 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;Die meisten von uns haben vermutlich täglich Umgang mit Menschen. Warum also sollte das Thema 234 Jahre nach Erstveröffentlichung immer noch ein Thema sein? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Menschen haben sich gar nicht verändert. Nur ihre Umwelt hat gerade durch die neuen Medien eine bedeutsame Veränderung erfahren. Facebook lockt uns mit dem Metaversum, Microsoft bot uns vor vielen Jahren schon das second life an – und natürlich all die anderen Plattformen im Netz, die Kommunikation ermöglichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Festzuhalten ist, daß es sich um eine qualitativ neue Form der Kommunikation handelt. Sie ist wesentlich gekennzeichnet durch die Interaktion digitaler Identitäten. Neu ist nicht nur das Medium, neu sind auch die Akteure. Wer kommuniziert denn tatsächlich? Sind es wirklich wir, mit all unseren unzähligen Facetten? Oder doch eher reduzierte digitale Klone, mit großen weißen Flächen, die unserem Gegenüber viel mehr Raum zur Interpretation (und auch Übertragung) geben als bei der bislang üblichen Form der Kommunikation. Die alten Affen mit den Trieben von Jahrmillionen werden auf einmal über Glasfaser verschickt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich besteht die Kommunikation aus vier Akteuren. Da ist zum einen der Mensch aus Fleisch und Blut, der auf dieser Seite des Kabels am Rechner sitzt, der sein altes Primatenerbe in den Genen mitschleppt, der auf der Ebene des Verstandes wunderschöne Texte schreibt oder Bilder macht – und der (nicht unbedingt bewuß) auf der Gefühlsebene wahrgenommen, gesehen werden will. Das scheint mir ohnehin ein beachtenswertes Phänomen zu sein, das Gesehen-werden-wollen. Wer sucht, findet interessante Texte über Demonstranten, die sich gelbe Westen anziehen, um gesehen zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der nächste Beteiligte ist der virtuelle Mensch im Rechner, aber auf dieser Seite des Kabels. Zwangsläufig ist dieser Akteur, dieser Avatar reduziert im Vergleich zum Menschen vor dem Rechner. Und, was nochmals zu betonen ist, er wird nur zum Teil bestimmt vom Menschen diesseits vor dem Rechner, und zu einem anderen Teil von den Erwartungen, die über das Kabel an diesen Avatar herangetragen werden, von den Erwartungen und Bildern, die sich andere Akteure vor deren jeweiligen Rechnern über die digitalen Identitäten (und die dahinterstehenden Menschen) machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ebenso finden wir diese beiden Akteure auch auf der anderen Seite des Kabels.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Damit sind schon ein paar Schlußfolgerungen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Die Kommunikation selbst ist reduziert, alle nonverbalen Kanäle (Gesten, Mimik, Ausdruckslaute) fehlen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Kommunikation erfolgt zwischen zwei reduzierten Avataren, die zu einem bestimmten Teil von den Vorstellungen des Gegenübers geprägt sind und nicht allein vom dahinterstehenden Individuum.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Emotionen sind bei den Menschen immer noch vorhanden, werden aber noch weniger übertragen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Fehleranfälligkeit der virtuellen Kommunikation ist also höher als bei der real-life Kommunikation. Der Rückkanal ist eingeschränkt, viele der Reaktionen des Gegenübers fallen weg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Überspitzt formuliert: Man kommuniziert im Netz nicht mit einem anderen Menschen, sondern nur mit einer (oftmals auch noch abweichenden) Meinung. Und sofort sind die Emotionen wieder da: Ich habe recht und zwar allein. Die angebliche Kommunikation mit dem Gegenüber ist zu gewissen Anteilen eine Kommunikation mit sich selbst, mit seinen eigenen, eingeschränkten Interpretationen der paar Bytes, die da übers Netz kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Gefahr erkannt. Gefahr gebannt? Ich befürchte nicht. Es reicht wohl nicht aus, sich einmal diesen Artikel durchzulesen, notwendig ist vielmehr, sich immer bewußt zu machen, mit wem man tatsächlich kommuniziert: Nur mit einem Abbild, einem Avatar. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wenn ich allerdings auf den Avatar eindresche, treffe ich immer auch die Person dahinter – und die weiß vielleicht gar nicht, warum. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Was also tun? Sich den Menschen hinter dem Avatar bewußt machen, beim Streit in der Sache immer auch an die Menschen denken – und meinetwegen auch an den alten Immanuel und seinen Imperativ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In diesem Sinne allen einen schönen Sonntag.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Über den Umgang mit digitalen Menschen</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;Die meisten von uns haben vermutlich täglich Umgang mit Menschen. Warum also sollte das Thema 234 Jahre nach Erstveröffentlichung immer noch ein Thema sein? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Menschen haben sich gar nicht verändert. Nur ihre Umwelt hat gerade durch die neuen Medien eine bedeutsame Veränderung erfahren. Facebook lockt uns mit dem Metaversum, Microsoft bot uns vor vielen Jahren schon das second life an – und natürlich all die anderen Plattformen im Netz, die Kommunikation ermöglichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Festzuhalten ist, daß es sich um eine qualitativ neue Form der Kommunikation handelt. Sie ist wesentlich gekennzeichnet durch die Interaktion digitaler Identitäten. Neu ist nicht nur das Medium, neu sind auch die Akteure. Wer kommuniziert denn tatsächlich? Sind es wirklich wir, mit all unseren unzähligen Facetten? Oder doch eher reduzierte digitale Klone, mit großen weißen Flächen, die unserem Gegenüber viel mehr Raum zur Interpretation (und auch Übertragung) geben als bei der bislang üblichen Form der Kommunikation. Die alten Affen mit den Trieben von Jahrmillionen werden auf einmal über Glasfaser verschickt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich besteht die Kommunikation aus vier Akteuren. Da ist zum einen der Mensch aus Fleisch und Blut, der auf dieser Seite des Kabels am Rechner sitzt, der sein altes Primatenerbe in den Genen mitschleppt, der auf der Ebene des Verstandes wunderschöne Texte schreibt oder Bilder macht – und der (nicht unbedingt bewuß) auf der Gefühlsebene wahrgenommen, gesehen werden will. Das scheint mir ohnehin ein beachtenswertes Phänomen zu sein, das Gesehen-werden-wollen. Wer sucht, findet interessante Texte über Demonstranten, die sich gelbe Westen anziehen, um gesehen zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der nächste Beteiligte ist der virtuelle Mensch im Rechner, aber auf dieser Seite des Kabels. Zwangsläufig ist dieser Akteur, dieser Avatar reduziert im Vergleich zum Menschen vor dem Rechner. Und, was nochmals zu betonen ist, er wird nur zum Teil bestimmt vom Menschen diesseits vor dem Rechner, und zu einem anderen Teil von den Erwartungen, die über das Kabel an diesen Avatar herangetragen werden, von den Erwartungen und Bildern, die sich andere Akteure vor deren jeweiligen Rechnern über die digitalen Identitäten (und die dahinterstehenden Menschen) machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ebenso finden wir diese beiden Akteure auch auf der anderen Seite des Kabels.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Damit sind schon ein paar Schlußfolgerungen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Die Kommunikation selbst ist reduziert, alle nonverbalen Kanäle (Gesten, Mimik, Ausdruckslaute) fehlen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Kommunikation erfolgt zwischen zwei reduzierten Avataren, die zu einem bestimmten Teil von den Vorstellungen des Gegenübers geprägt sind und nicht allein vom dahinterstehenden Individuum.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Emotionen sind bei den Menschen immer noch vorhanden, werden aber noch weniger übertragen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Fehleranfälligkeit der virtuellen Kommunikation ist also höher als bei der real-life Kommunikation. Der Rückkanal ist eingeschränkt, viele der Reaktionen des Gegenübers fallen weg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Überspitzt formuliert: Man kommuniziert im Netz nicht mit einem anderen Menschen, sondern nur mit einer (oftmals auch noch abweichenden) Meinung. Und sofort sind die Emotionen wieder da: Ich habe recht und zwar allein. Die angebliche Kommunikation mit dem Gegenüber ist zu gewissen Anteilen eine Kommunikation mit sich selbst, mit seinen eigenen, eingeschränkten Interpretationen der paar Bytes, die da übers Netz kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Gefahr erkannt. Gefahr gebannt? Ich befürchte nicht. Es reicht wohl nicht aus, sich einmal diesen Artikel durchzulesen, notwendig ist vielmehr, sich immer bewußt zu machen, mit wem man tatsächlich kommuniziert: Nur mit einem Abbild, einem Avatar. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wenn ich allerdings auf den Avatar eindresche, treffe ich immer auch die Person dahinter – und die weiß vielleicht gar nicht, warum. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Was also tun? Sich den Menschen hinter dem Avatar bewußt machen, beim Streit in der Sache immer auch an die Menschen denken – und meinetwegen auch an den alten Immanuel und seinen Imperativ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In diesem Sinne allen einen schönen Sonntag.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>Aus gegebenem Anlass</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4738102</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2022-01-09,post-4738102</guid>
    <pubDate>Sun, 09 Jan 2022 17:09:29 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;In der BZ vom 08.01.2022 macht Alexander Zinn einen "Zwischenruf" (&lt;a href="https://www.berliner-zeitung.de/wochenende/zwischenruf-eines-geimpften-warum-ich-verstaendnis-fuer-die-impfskeptiker-habe-li.204231" target="_blank" rel="nofollow"&gt;hier zu finden&lt;/a&gt;). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich erlaube mir dazu einige Anmerkungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zinn stellt bei den gegen Corona geimpften Personen (Berliner, Deutsche, Europäer, Weltbevölkerung - eine nähere Spezifizierung unterbleibt leider) eine &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Kognitive Dissonanz&lt;/a&gt; fest. Er beschreibt zunächst einen nicht stattgefundenen Weltuntergang im Jahr 1954, der für den Psychologen Festinger der Anlaß war, das Konzept der Kognitiven Dissonanz zu entwickeln. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Kurz gesagt geht es in diesem Fall darum, reale Ereignisse so umzudeuten, daß sie mit den (inneren) Einstellungen der Dissonanz empfindenden Personen wieder übereinstimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zinn versucht dann herzuleiten, daß Geimpfte Dissonanz empfinden (müssen? oder doch nur können? Alle oder nur manche? Auch dazu äußert er sich nicht näher), da die Impfung die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllt habe. Um diese Erwartungen möglichst leuchtend darzustellen, herosisiert er zunächst die Impfung und die Geimpften. Dazu bezeichnet er die Impfstoffe und die Impfung als risikoreich, nur kurz erprobt, ohne die langjährigen Zulassungsstudien durchlaufen zu haben, mit unzureichenden Kenntnissen über Neben- und Langzeitwirkungen..... die Geimpften seien Versuchskaninchen gewesen, die aber heldenhaft für die Herdenimmunität und die Freiheit (hatten wir die nicht erst kürzlich?) die Risiken auf sich nahmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt attestiert Zinn der Impfung nahezu Sinnlosigkeit - keine Herdenimmunität, Impfdurchbrüche, möglicher Rückgang der Schutzwirkung  mit der Zeit, ein vermeintlicher Rückgang auch der Schutzwirkung gegen schwere Verläufe mit der Zeit und last (aber im weiteren Verlauf erkennbar ganz bestimmt nicht least) " die Verdachtsmeldungen von schwerwiegenden Nebenwirkungen und Todesfällen [liegen] um ein vielfaches höher [...] als bei anderen Impfstoffen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hier sei mir ein kleiner Einschub gestattet, mit den vorgenannten Argumenten bewegt sich Zinn nämlich außerhalb des (natur)wissenschaftlichen Konsenses:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zur Effektivität der Impfstoffe gibt es zahlreiche Studien, die ausnahmslos eine Wirkung belegen, ich verzichte an dieser Stelle auf eine mit Belegen versehene Auflistung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch das Argument der kurzfristigen Zulassungsstudien und der fehlenden Langzeitstudien ist nur ein Scheinargument. Die Zulassungsstudien für die COVID-Impfstoffe fanden mit sehr vielen Testpersonen statt - innerhalb weniger Monate wurde damit eine Datenbasis erreicht, die andere Impfstoffstudien erst nach Jahren erreichen - nicht zuletzt aufgrund der Omnipräsenz von SARS-CoV 2. Das von Zinn unterstellte Risiko besteht in der Form nicht. &lt;/em&gt;&lt;a href="https://verdareno.wordpress.com/2021/01/01/covid-impfstoffe-und-keine-langzeitdaten/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;em&gt;Dazu ein interessanter Artikel von Petra Falb.&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei der Warnung vor den Nebenwirkungen nennt Zinn nur Verdachtsmeldungen, die höher lägen als bei jedem anderen Impfstoff. Nunja, innerhalb eines guten Jahres wurden in allein in Deutschland über 100 Mio Impfdosen verabreicht, also ein vielfaches der weiteren Impfungen dieses Zeitraumes. Eine "Verdachtsmeldung" kann jeder über das Internet eintragen - unabhängig von den tatsächlichen Symptomen und  Kausalitäten. In Anbetracht der emotionalen Diskussion, der Neuartigkeit der Impfstoffe und der Anzahl der Impfungen wäre alles andere als eine Vielzahl von Verdachtsmeldungen eine Überraschung. Weder die Schwere der Symptome noch deren Ursache vermag eine Verdachtsmeldung jedoch zu nennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ganz nebenbei übergeht Zinn auch noch, daß ein&lt;/em&gt;&lt;a href="https://www.spektrum.de/news/simulation-drei-viertel-aller-infektionen-gehen-von-ungeimpften-aus/1955194" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;em&gt; Großteil des Infektionsgeschehens zwischen Ungeimpften stattfindet.&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei der Bewertung der naturwisschenschaftlichen Fakten muss sich Zinn den Vorwurf gefallen lassen, unwissenschaftlich und selektiv zu arbeiten.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aus der Heroisierung der Impflinge und der angeblichen Wirkungslosigkeit der Impfung konsruiert Zinn dann eine Kognitive Dissonanz der Geimpften. Grundlage für seine Herleitung scheint Evidenzempfinden zu sein - Verweise zu entsprechenden Untersuchungen bleibt er dem Leser schuldig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nachdem eine Kognitive Dissonanz anscheinend zu wenig Grundlage für eine Veröffentlichung bietet, führt er &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Projektion_%28Psychoanalyse%29" target="_blank" rel="nofollow"&gt;auch gleich noch eine Projektion ein&lt;/a&gt; - die Geimpften übertragen ihren Ärger auf die Ungeimpften, um sich wieder gut zu fühlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Quelle für diese Erkenntnis ist - ja was eigentlich, da hat er dummerweise schon wieder keine Quelle, außer einem "Ich aber sage euch". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Weiter im Text äußert er sich zur Impfpflicht (auf die ich hier nicht eingehen will) und erkennt darin einen Verstoß gegen den &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Kodex" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Nürnberger Kodex&lt;/a&gt;. Grund sei, dass die Impfstoffe nicht "regulär" zugelassen seien, sondern experimentellen Charakter hätten. Das ist sachlich falsch. Die Impfstoffe haben eine &lt;a href="https://www.pei.de/SharedDocs/FAQs/DE/coronavirus/zulassungsprozesse-impfstoff/4-coronavirus-was-ist-bedingte-zulassung.html" target="_blank" rel="nofollow"&gt;bedingte Zulassung&lt;/a&gt;. Das allerdings ist eine "normale" Zulassung, die im Arzneimittelrecht so vorgesehen ist und keineswegs ein ungenehmigter Massenversuch. Auch beim MDR findet man&lt;a href="https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/impfstoffe-zulassung-verlaengerung-eu-100.html" target="_blank" rel="nofollow"&gt; weitere Erläuterungen zur bedingten Zulassung&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Verweis auf den Nürnberger Kodex ist also nicht nur ein schweres (wenngleich schlecht justiertes) Geschütz, sondern einfach falsch und als ein ganz bezeichnendes &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Framing_%28Sozialwissenschaften%29" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Framing &lt;/a&gt;zu sehen. Unweigerlich ruft Zinn mir damit &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=jJzloVidwVQ" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Jana aus Kassel&lt;/a&gt; in Erinnerung......&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Insgesamt macht Zinns Essay den Eindruck von wenig facts, viel Meinung und gefühlter Wahrheit im wissenschaftlichen Gewand, garniert mit ein bisschen Framing. Moment, da gibts doch einen terminus technicus: Schwurbeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Argumentativ durchaus schlau greift Zinn mir da vor, indem er behauptet, daß jeder Kritiker gleich als Schwurbler bezeichnet werden würde....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nein Herr Zinn, nicht jeder! Nur die, die es halt tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zum Schluß sei noch angemerkt, daß Zinn nach eigenen Angaben seit der Impfung an neurologischen Problemen leidet. Na gut, er hat die "anekdotische Evidenz" eingeführt, dann gehe ich darauf ein. Nicht mit rabulistischem Sarkasmus, ich wünsche ihm aufrichtig Genesung und alles Gute! Die Frage sei allerdings gestattet, ob nicht vielleicht Zinn mit seinem Text an einer Dissonanz arbeitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Aus gegebenem Anlass</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;In der BZ vom 08.01.2022 macht Alexander Zinn einen "Zwischenruf" (&lt;a href="https://www.berliner-zeitung.de/wochenende/zwischenruf-eines-geimpften-warum-ich-verstaendnis-fuer-die-impfskeptiker-habe-li.204231" target="_blank" rel="nofollow"&gt;hier zu finden&lt;/a&gt;). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich erlaube mir dazu einige Anmerkungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zinn stellt bei den gegen Corona geimpften Personen (Berliner, Deutsche, Europäer, Weltbevölkerung - eine nähere Spezifizierung unterbleibt leider) eine &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Kognitive Dissonanz&lt;/a&gt; fest. Er beschreibt zunächst einen nicht stattgefundenen Weltuntergang im Jahr 1954, der für den Psychologen Festinger der Anlaß war, das Konzept der Kognitiven Dissonanz zu entwickeln. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Kurz gesagt geht es in diesem Fall darum, reale Ereignisse so umzudeuten, daß sie mit den (inneren) Einstellungen der Dissonanz empfindenden Personen wieder übereinstimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zinn versucht dann herzuleiten, daß Geimpfte Dissonanz empfinden (müssen? oder doch nur können? Alle oder nur manche? Auch dazu äußert er sich nicht näher), da die Impfung die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllt habe. Um diese Erwartungen möglichst leuchtend darzustellen, herosisiert er zunächst die Impfung und die Geimpften. Dazu bezeichnet er die Impfstoffe und die Impfung als risikoreich, nur kurz erprobt, ohne die langjährigen Zulassungsstudien durchlaufen zu haben, mit unzureichenden Kenntnissen über Neben- und Langzeitwirkungen..... die Geimpften seien Versuchskaninchen gewesen, die aber heldenhaft für die Herdenimmunität und die Freiheit (hatten wir die nicht erst kürzlich?) die Risiken auf sich nahmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt attestiert Zinn der Impfung nahezu Sinnlosigkeit - keine Herdenimmunität, Impfdurchbrüche, möglicher Rückgang der Schutzwirkung  mit der Zeit, ein vermeintlicher Rückgang auch der Schutzwirkung gegen schwere Verläufe mit der Zeit und last (aber im weiteren Verlauf erkennbar ganz bestimmt nicht least) " die Verdachtsmeldungen von schwerwiegenden Nebenwirkungen und Todesfällen [liegen] um ein vielfaches höher [...] als bei anderen Impfstoffen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hier sei mir ein kleiner Einschub gestattet, mit den vorgenannten Argumenten bewegt sich Zinn nämlich außerhalb des (natur)wissenschaftlichen Konsenses:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zur Effektivität der Impfstoffe gibt es zahlreiche Studien, die ausnahmslos eine Wirkung belegen, ich verzichte an dieser Stelle auf eine mit Belegen versehene Auflistung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch das Argument der kurzfristigen Zulassungsstudien und der fehlenden Langzeitstudien ist nur ein Scheinargument. Die Zulassungsstudien für die COVID-Impfstoffe fanden mit sehr vielen Testpersonen statt - innerhalb weniger Monate wurde damit eine Datenbasis erreicht, die andere Impfstoffstudien erst nach Jahren erreichen - nicht zuletzt aufgrund der Omnipräsenz von SARS-CoV 2. Das von Zinn unterstellte Risiko besteht in der Form nicht. &lt;/em&gt;&lt;a href="https://verdareno.wordpress.com/2021/01/01/covid-impfstoffe-und-keine-langzeitdaten/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;em&gt;Dazu ein interessanter Artikel von Petra Falb.&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei der Warnung vor den Nebenwirkungen nennt Zinn nur Verdachtsmeldungen, die höher lägen als bei jedem anderen Impfstoff. Nunja, innerhalb eines guten Jahres wurden in allein in Deutschland über 100 Mio Impfdosen verabreicht, also ein vielfaches der weiteren Impfungen dieses Zeitraumes. Eine "Verdachtsmeldung" kann jeder über das Internet eintragen - unabhängig von den tatsächlichen Symptomen und  Kausalitäten. In Anbetracht der emotionalen Diskussion, der Neuartigkeit der Impfstoffe und der Anzahl der Impfungen wäre alles andere als eine Vielzahl von Verdachtsmeldungen eine Überraschung. Weder die Schwere der Symptome noch deren Ursache vermag eine Verdachtsmeldung jedoch zu nennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ganz nebenbei übergeht Zinn auch noch, daß ein&lt;/em&gt;&lt;a href="https://www.spektrum.de/news/simulation-drei-viertel-aller-infektionen-gehen-von-ungeimpften-aus/1955194" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;em&gt; Großteil des Infektionsgeschehens zwischen Ungeimpften stattfindet.&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei der Bewertung der naturwisschenschaftlichen Fakten muss sich Zinn den Vorwurf gefallen lassen, unwissenschaftlich und selektiv zu arbeiten.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aus der Heroisierung der Impflinge und der angeblichen Wirkungslosigkeit der Impfung konsruiert Zinn dann eine Kognitive Dissonanz der Geimpften. Grundlage für seine Herleitung scheint Evidenzempfinden zu sein - Verweise zu entsprechenden Untersuchungen bleibt er dem Leser schuldig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nachdem eine Kognitive Dissonanz anscheinend zu wenig Grundlage für eine Veröffentlichung bietet, führt er &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Projektion_%28Psychoanalyse%29" target="_blank" rel="nofollow"&gt;auch gleich noch eine Projektion ein&lt;/a&gt; - die Geimpften übertragen ihren Ärger auf die Ungeimpften, um sich wieder gut zu fühlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Quelle für diese Erkenntnis ist - ja was eigentlich, da hat er dummerweise schon wieder keine Quelle, außer einem "Ich aber sage euch". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Weiter im Text äußert er sich zur Impfpflicht (auf die ich hier nicht eingehen will) und erkennt darin einen Verstoß gegen den &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Kodex" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Nürnberger Kodex&lt;/a&gt;. Grund sei, dass die Impfstoffe nicht "regulär" zugelassen seien, sondern experimentellen Charakter hätten. Das ist sachlich falsch. Die Impfstoffe haben eine &lt;a href="https://www.pei.de/SharedDocs/FAQs/DE/coronavirus/zulassungsprozesse-impfstoff/4-coronavirus-was-ist-bedingte-zulassung.html" target="_blank" rel="nofollow"&gt;bedingte Zulassung&lt;/a&gt;. Das allerdings ist eine "normale" Zulassung, die im Arzneimittelrecht so vorgesehen ist und keineswegs ein ungenehmigter Massenversuch. Auch beim MDR findet man&lt;a href="https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/impfstoffe-zulassung-verlaengerung-eu-100.html" target="_blank" rel="nofollow"&gt; weitere Erläuterungen zur bedingten Zulassung&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Verweis auf den Nürnberger Kodex ist also nicht nur ein schweres (wenngleich schlecht justiertes) Geschütz, sondern einfach falsch und als ein ganz bezeichnendes &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Framing_%28Sozialwissenschaften%29" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Framing &lt;/a&gt;zu sehen. Unweigerlich ruft Zinn mir damit &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=jJzloVidwVQ" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Jana aus Kassel&lt;/a&gt; in Erinnerung......&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Insgesamt macht Zinns Essay den Eindruck von wenig facts, viel Meinung und gefühlter Wahrheit im wissenschaftlichen Gewand, garniert mit ein bisschen Framing. Moment, da gibts doch einen terminus technicus: Schwurbeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Argumentativ durchaus schlau greift Zinn mir da vor, indem er behauptet, daß jeder Kritiker gleich als Schwurbler bezeichnet werden würde....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nein Herr Zinn, nicht jeder! Nur die, die es halt tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zum Schluß sei noch angemerkt, daß Zinn nach eigenen Angaben seit der Impfung an neurologischen Problemen leidet. Na gut, er hat die "anekdotische Evidenz" eingeführt, dann gehe ich darauf ein. Nicht mit rabulistischem Sarkasmus, ich wünsche ihm aufrichtig Genesung und alles Gute! Die Frage sei allerdings gestattet, ob nicht vielleicht Zinn mit seinem Text an einer Dissonanz arbeitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>Über die Freiheit (oder doch nur den Egoismus)</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4737942</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2021-12-24,post-4737942</guid>
    <pubDate>Fri, 24 Dec 2021 06:58:59 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;In letzter Zeit wird die Feiheit sehr oft bemüht, als ein einzuforderndes Recht gegenüber der Gesellschaft und dem Staat. Freiheit wird dabei im Sinne eines individuellen Anspruches auf Befreiung von gesellschaftlichen Pflichten verstanden. Freiheit als das Recht des Einzelnen, bestimmte Regeln nicht zu befolgen, Befreiung von Pflichten......&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ganz konkret: Es geht um die Freiheit, das Recht, keine Maske zu tragen, sich nicht zu impfen, sich ohne Schutz zu treffen, keine Rücksicht zu nehmen....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Regelmäßig nicht bedacht werden dabei die Rechte und Freiheiten der anderen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Was ist mit dem Recht und der Freiheit meiner Eltern, sicher öffentliche Plätze aufzusuchen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Was ist mit dem Recht und der Freiheit meines transplantierten Freundes, am gesellschafltichen Leben teillzunehmen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Was ist mit dem Recht und der Freiheit der Kinder, Schule und Freunde zu besuchen, ohne Angst zu haben, sich oder Familienmitglieder anzustecken?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Was ist mit dem Recht und der Freiheit des Unfallopfers, schnell im nächstgelgenenen Krankenhaus behandelt zu werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Freiheitsbegriff derer, die so eifrig demonstrieren, funktioniert nur für einen Einzelnen auf einer einsamen Insel. Sobald der nächste an Land geht, ist es vorbei mit der schrankenlosen Freiheit......&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Jedes Leben in der Gesellschaft bedeutet zwingend eine Beschränkung der unbegrenzten individuellen Freiheit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Freiheit in dem libertären Sinne verstanden, wie es die demonstrierenden Freiheitskämpfer tun, ist nur eine Chiffre für Egoismus und Narzissmus. Jedes Gegröle auf der Straße meint nur "ich, ich, ich, ich". Es handelt sich um eine Absolutsetzung individueller Wünsche zu Lasten der Gesellschaft. Frei nach Kant ist das keine Freiheit, die man als Grundlage der Gesellschaftsordnung wünschen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und was das Ganze vollends ins Absurde führt: Gerade die, die so lautstark die Freiheit fordern, sind auch die, die die Freiheit Dritter (beispielsweise die Reisefreiheit von Menschen aus dem globalen Süden) vehement beschränken wollen. Was wiederum auf's Schönste auf den genannten Egoismus zurückverweist.....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Über die Freiheit (oder doch nur den Egoismus)</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;In letzter Zeit wird die Feiheit sehr oft bemüht, als ein einzuforderndes Recht gegenüber der Gesellschaft und dem Staat. Freiheit wird dabei im Sinne eines individuellen Anspruches auf Befreiung von gesellschaftlichen Pflichten verstanden. Freiheit als das Recht des Einzelnen, bestimmte Regeln nicht zu befolgen, Befreiung von Pflichten......&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ganz konkret: Es geht um die Freiheit, das Recht, keine Maske zu tragen, sich nicht zu impfen, sich ohne Schutz zu treffen, keine Rücksicht zu nehmen....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Regelmäßig nicht bedacht werden dabei die Rechte und Freiheiten der anderen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Was ist mit dem Recht und der Freiheit meiner Eltern, sicher öffentliche Plätze aufzusuchen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Was ist mit dem Recht und der Freiheit meines transplantierten Freundes, am gesellschafltichen Leben teillzunehmen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Was ist mit dem Recht und der Freiheit der Kinder, Schule und Freunde zu besuchen, ohne Angst zu haben, sich oder Familienmitglieder anzustecken?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Was ist mit dem Recht und der Freiheit des Unfallopfers, schnell im nächstgelgenenen Krankenhaus behandelt zu werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Freiheitsbegriff derer, die so eifrig demonstrieren, funktioniert nur für einen Einzelnen auf einer einsamen Insel. Sobald der nächste an Land geht, ist es vorbei mit der schrankenlosen Freiheit......&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Jedes Leben in der Gesellschaft bedeutet zwingend eine Beschränkung der unbegrenzten individuellen Freiheit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Freiheit in dem libertären Sinne verstanden, wie es die demonstrierenden Freiheitskämpfer tun, ist nur eine Chiffre für Egoismus und Narzissmus. Jedes Gegröle auf der Straße meint nur "ich, ich, ich, ich". Es handelt sich um eine Absolutsetzung individueller Wünsche zu Lasten der Gesellschaft. Frei nach Kant ist das keine Freiheit, die man als Grundlage der Gesellschaftsordnung wünschen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und was das Ganze vollends ins Absurde führt: Gerade die, die so lautstark die Freiheit fordern, sind auch die, die die Freiheit Dritter (beispielsweise die Reisefreiheit von Menschen aus dem globalen Süden) vehement beschränken wollen. Was wiederum auf's Schönste auf den genannten Egoismus zurückverweist.....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>What are groups for?</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4735416</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2021-04-06,post-4735416</guid>
    <pubDate>Tue, 06 Apr 2021 19:57:44 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;The latest inicdents re. groups allow us to rethink the function and meaning of groups.....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
One might think groups are only a virtual gathering of people with similar photographic interests and subjects. Persons who like to take pictures of fences meet in a group. Bench photographers too. And pics with 50+ favs are entitled to join a 'platin pictures' group .....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Similar to keywords, groups support the organisation of the picture heap.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
From this point of view moderation is not really necessary as groups are kind of self-organising. People meet and have more or less a good time looking at their pics and discussing them. It's like meeting freinds - usually there is no need for a moderator when you go out ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So, if we assume groups to be internal 'sub-organisations' moderation should really be at a minimum. Don't tell people what to do if it's not absolutely necessary.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Another approach to groups is to see them as a kind of showcase. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
According to this point of view, groups would need heavy moderation. Only the best and most interesting pictures should be displayed. The function of a group in this sense is to attract random passersby.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
This means a group is sort of hierarchic: There is a person in charge (i.e. a boss) and others who do the 'dirty' work (i.e. subordinates).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Problems are most likely to arise when a group in the former sense is transformed into a group in the latter sense. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
But, basically, group members should decide what kind of group they'd like to join. As this is a hobby people should not be treated like subordinates having to fight for a common goal. ipernity might lose its unique spirit when we start acting like a command unit....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
But maybe I'm wrong (ok, unlikely ;-)))) - I look forward to your input!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
I hope everybody had a Happy Easter...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
and now for some interim results:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Groups are desired and of value, at least for some users.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Groups help users with similar interests to gather and organise. As there is a possibility to do discussions within a group and for a (potentially selected) group of users only, groups fit these desires better than using keywords can do.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
It showed up that there are a lot of orphaned and unused/dead groups. It is feared that this may give random visitors from outside ipernity a rather messy impression - therefore these groups should be cleared up.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
At least some people are in favour of a certain rigour regarding group content - meaning they approve removing inappropriate pictures from groups. Relevance should be defined in group rules and founders/moderators expect group members to be somewhat familiar with group rules.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
At least some of the discussants see group rules as important. One person posted a comment saying (in brief) "rules must be obeyed". Unfortunately this contribution was deleted by the author. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
There is another group of panellists emphasising the fun factor of ipernity and refusing being told by others what to do and what not to do. One person criticises a top-down communication, asking for a change in communication between persons responsible and "simple" members.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In summary these last points raise some more questions:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
How democratic and legal are "the rules"? Are they compulsory for everybody? Can (paying) members be expected to follow the rules or to leave? Have rules (or at least changes of rules) to be discussed prior to application?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
And, more basic, do we need rules or will common sense do? (ok, you may call me an anarchist ;-))&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;And, last but for sure not least: Does communication or communication style need to be improved between the persons responsible and members?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>What are groups for?</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;The latest inicdents re. groups allow us to rethink the function and meaning of groups.....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
One might think groups are only a virtual gathering of people with similar photographic interests and subjects. Persons who like to take pictures of fences meet in a group. Bench photographers too. And pics with 50+ favs are entitled to join a 'platin pictures' group .....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Similar to keywords, groups support the organisation of the picture heap.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
From this point of view moderation is not really necessary as groups are kind of self-organising. People meet and have more or less a good time looking at their pics and discussing them. It's like meeting freinds - usually there is no need for a moderator when you go out ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So, if we assume groups to be internal 'sub-organisations' moderation should really be at a minimum. Don't tell people what to do if it's not absolutely necessary.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Another approach to groups is to see them as a kind of showcase. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
According to this point of view, groups would need heavy moderation. Only the best and most interesting pictures should be displayed. The function of a group in this sense is to attract random passersby.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
This means a group is sort of hierarchic: There is a person in charge (i.e. a boss) and others who do the 'dirty' work (i.e. subordinates).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Problems are most likely to arise when a group in the former sense is transformed into a group in the latter sense. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
But, basically, group members should decide what kind of group they'd like to join. As this is a hobby people should not be treated like subordinates having to fight for a common goal. ipernity might lose its unique spirit when we start acting like a command unit....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
But maybe I'm wrong (ok, unlikely ;-)))) - I look forward to your input!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
I hope everybody had a Happy Easter...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
and now for some interim results:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Groups are desired and of value, at least for some users.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Groups help users with similar interests to gather and organise. As there is a possibility to do discussions within a group and for a (potentially selected) group of users only, groups fit these desires better than using keywords can do.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
It showed up that there are a lot of orphaned and unused/dead groups. It is feared that this may give random visitors from outside ipernity a rather messy impression - therefore these groups should be cleared up.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
At least some people are in favour of a certain rigour regarding group content - meaning they approve removing inappropriate pictures from groups. Relevance should be defined in group rules and founders/moderators expect group members to be somewhat familiar with group rules.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
At least some of the discussants see group rules as important. One person posted a comment saying (in brief) "rules must be obeyed". Unfortunately this contribution was deleted by the author. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
There is another group of panellists emphasising the fun factor of ipernity and refusing being told by others what to do and what not to do. One person criticises a top-down communication, asking for a change in communication between persons responsible and "simple" members.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In summary these last points raise some more questions:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
How democratic and legal are "the rules"? Are they compulsory for everybody? Can (paying) members be expected to follow the rules or to leave? Have rules (or at least changes of rules) to be discussed prior to application?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
And, more basic, do we need rules or will common sense do? (ok, you may call me an anarchist ;-))&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;And, last but for sure not least: Does communication or communication style need to be improved between the persons responsible and members?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>Thank you!</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4735370</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2021-03-29,post-4735370</guid>
    <pubDate>Mon, 29 Mar 2021 20:29:53 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;Dear Eric,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
dear Sami,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
dear Rob,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
I would like to say a really big &lt;strong&gt;Thank You&lt;/strong&gt; to all of you for all what you did for our little community in the past years!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
I enjoyed working with you!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
thanks, guys ;-)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Thank you!</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;Dear Eric,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
dear Sami,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
dear Rob,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
I would like to say a really big &lt;strong&gt;Thank You&lt;/strong&gt; to all of you for all what you did for our little community in the past years!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
I enjoyed working with you!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
thanks, guys ;-)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>30 Jahre, 10 Monate, 3 Wochen und 3 Tage</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4733098</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2020-10-04,post-4733098</guid>
    <pubDate>Sun, 04 Oct 2020 17:11:37 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>30 Jahre, 10 Monate, 3 Wochen und 3 Tage</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
  <item>
    <title>Risiko, Wahrnehmung &amp; Angst</title>
    <link>https://www.ipernity.com/blog/b_k/4730920</link>
    <guid isPermaLink="false">tag:ipernity.com,2020-04-04,post-4730920</guid>
    <pubDate>Sat, 04 Apr 2020 18:13:10 +0000</pubDate>
    <author>nobody@ipernity.com (Boarischa Krautmo)</author>
    <description>&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;&lt;strong&gt;1.    Verwunderliches&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach Modellen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung betragen die Kosten des Klimawandels in Deutschland bis zum Jahr 2050 rund 800 Mrd. Euro, bis zum Jahr 2100 könnte der Betrag auf 3.000 Mrd. Euro ansteigen. Der Klimawandel kostet bereits jetzt weltweit rund 315.000 Menschen jährlich das Leben. Klimaschutzmaßahmen sind allerdings nicht möglich, da diese die Wirtschaft gefährden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die zusätzliche Mortalität durch Feinstaub liegt in Deutschland bei rund 40.000 bis 47.000 Todesfällen. Ein Drittel der Feinstaub-Emissionen verursacht der Verkehr. Fahrverbote sind allerdings nicht möglich, da sie die Freiheit der Bürger einschränken – und natürlich die Wirtschaft gefährden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Mortalität als Folge des Rauchens liegt bei rund 120.000 Todesfällen in Deutschland – pro Jahr. Die gesamtwirtschaftlichen Kosten des Rauchens in Deutschland liegen bei rund 80 Mrd. Euro. Mittlerweile gibt es Rauchverbote, aber wir erinnern uns: Die Einführung von Rauchverboten beschränkt die Freiheit der Bürger, und schlecht für die Wirtschaft sind Rauchverbote auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ein Tempolimit auf Autobahnen würde die Anzahl der Verkehrstoten und den Schadstoffausstoß verringern. Allerdings kann ein Tempolimit nicht eingeführt werden wegen Menschenverstand, Freiheit und Wirtschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eigentlich ist klar, daß unsere Energiepolitik in der derzeitigen Form keine Zukunft hat. Selbst wenn die Emissionen keinerlei Klimaeffekte hätten, gibt es in absehbarer Zeit weder Erdöl/Erdgas, Kohle oder Uran. Sollte man nicht von einer klugen, vorausschauenden Politik erwarten, daß frühzeitig neue Technologien gefördert werden, um den unvermeidlichen Wechsel so wenig abrupt wie möglich zu gestalten und gleichzeitig der heimischen Wirtschaft Exportmöglichkeiten neuer Technologien zu ermöglichen? Naja, wenn da nicht die Freiheit der Bürger wäre, und sei es die Freiheit des Bürgers von Windrädern. Und außerdem geht es sowieso nicht wegen der Wirtschaft und weil Arbeitsplätze gefährdet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Sind Politiker dumm oder gar bösartig?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nein, sie wollen nur ihren Job behalten und deshalb tun sie das, was der Wähler will. Schließlich wissen wir alle, daß Verbote unsere Freiheitsrechte beschränken und außerdem schlecht für die Wirtschaft sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ja, die Grundrechte sind mittlerweile tief in der deutschen Seele verankert, und ganz im Sinne von Artikel 20, Absatz 4, kämpfen wir erbittert gegen jeden, der es unternimmt, unsere Freiheitsrechte einzuschränken. Und natürlich für Wirtschaft und Arbeitsplätze. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bis vor zwei Wochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und auf einmal nehmen wir Einschränkungen und Verbote hin, die noch vor kurzem undenkbar waren. Die Politiker, die sie anordnen, steigen in der Wählergunst nach oben, steil sogar. Starke Männer sind beliebt. Die internationale Zusammenarbeit, die uns doch so wichtig erschien, sowohl nach den Erfahrungen eines verfeindeten und zerstörten Europas, als auch im Hinblick auf Handel und internationale Märkte, zerbröselt gerade. Überwunden geglaubte Grenzen und Reisebeschränkungen schießen wieder aus dem Boden, sogar innerhalb Deutschlands. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie kann es zu so einem abruptem Wandel kommen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.    Erklärungsversuch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich würde jetzt ja gerne schreiben, daß die Menschen als homines rationales die Notwendigkeit der Einschränkungen einsehen und sie deshalb auf sich nehmen. Nur leider deutet vieles darauf hin, daß es sich dabei (übrigens genauso wie bei den unter 1 genannten Beispielen) weniger um ratio denn um emotio handelt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aber warum werden einige Themen besonders emotional verhandelt und andere nicht? Welche Faktoren beeinflussen die Emotionalität?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diese Frage ist gar nicht so schwer zu beantworten, eine relativ einfache Formel hilft uns, emotional besetzte Themen zu erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
R&lt;span style="font-size:x-small;"&gt;e&lt;/span&gt; bezeichnet dabei die emotionale Reaktion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
h&lt;span style="font-size:x-small;"&gt;S&lt;/span&gt; ist die zu erwartende Höhe eines Schadens (oder auch der Gewinn eines Ereignisses), p&lt;span style="font-size:x-small;"&gt;S&lt;/span&gt; die Wahrscheinlichkeit des Eintritts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
d&lt;span style="font-size:x-small;"&gt;st &lt;/span&gt;gibt die räumliche oder zeitliche Entfernung zum Ereignis an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dieser Bruch muss jedoch noch mit zwei Faktoren gewichtet werden, um brauchbare Ergebnisse zu liefern, dem Spektakularitätsfaktor sF und der medialen Frequenz mF.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das sieht jetzt schlimmer aus, als es ist ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nehmen wir zur Vereinfachung mal an, die Eintrittswahrscheinlichkeit sei 100 % und lassen in China einen Sack Reis umfallen. h&lt;span style="font-size:x-small;"&gt;S&lt;/span&gt; ist klein, d&lt;span style="font-size:x-small;"&gt;st&lt;/span&gt; groß, wir reagieren also nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Fällt der Sack Reis in unserer Küche um, wird d&lt;span style="font-size:x-small;"&gt;st&lt;/span&gt; also kleiner, steigt R&lt;span style="font-size:x-small;"&gt;e&lt;/span&gt; im Gegenzug an. Noch größer wird R&lt;span style="font-size:x-small;"&gt;e&lt;/span&gt;, wenn der Sack aus dem obersten Fach im Regal fällt (sF ist groß).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und falls wir in der Woche vorher jeden Tag in der Zeitung von fallenden Reissäcken gelesen haben, laufen wir zum Nachbarn und berichten ihm, bei uns ist jetzt auch ein Sack gefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Probiert es mit eigenen Beispielen aus, die Formel stimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3.    Ausblick&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt erkannt, daß im Wettstreit zwischen Neocortex und limbischem System letzteres regelmäßig den Sieg davonträgt. Emotional lebt der Mensch immer noch in der Höhle, und er kämpft für seine Sippe, die mit ihm in der Höhle lebt. Draußen ist der Feind, der andere, der böse, und alles Neue ist von Übel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vernünftige Entscheidungen treffen wir viel seltener, als wir glauben. Gut sind wir aber in der ex-post-Rationalisierung unserer Entscheidungen. Wir finden immer Gründe, warum wir richtig handeln. Je mehr Informationen uns (nicht zuletzt dank der „neuen Medien“) zur Verfügung stehen, desto mehr scheinen wir uns gezielt die Informationen herauszupicken und taktisch anzuordnen, die unsere Meinung stützen. Skepsis und Kritik sind nur noch zwei Fremdwörter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich könnte jetzt mit einem hoffnungsvollen Schluß enden, darauf hinweisen, daß uns eine Krise die Chance gibt, grundlegende Positionen zu hinterfragen und gegebenenfalls neu zu justieren. Ich könnte auf durchaus erkennbare Solidarität hinweisen und daran die Hoffnung knüpfen, daß der alte Affe seine Höhle langsam verläßt und erkennt, daß die Affen draußen im Grunde genau wie er sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dazu sehe ich allerdings keinen Anlaß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <media:title>Risiko, Wahrnehmung &amp; Angst</media:title>
    <media:text type="html">&lt;p class="who"&gt;&lt;a href="https://www.ipernity.com/home/b_k"&gt;Boarischa Krautmo&lt;/a&gt; has posted an article:&lt;/p&gt;&lt;div class="description"&gt;&lt;strong&gt;1.    Verwunderliches&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach Modellen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung betragen die Kosten des Klimawandels in Deutschland bis zum Jahr 2050 rund 800 Mrd. Euro, bis zum Jahr 2100 könnte der Betrag auf 3.000 Mrd. Euro ansteigen. Der Klimawandel kostet bereits jetzt weltweit rund 315.000 Menschen jährlich das Leben. Klimaschutzmaßahmen sind allerdings nicht möglich, da diese die Wirtschaft gefährden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die zusätzliche Mortalität durch Feinstaub liegt in Deutschland bei rund 40.000 bis 47.000 Todesfällen. Ein Drittel der Feinstaub-Emissionen verursacht der Verkehr. Fahrverbote sind allerdings nicht möglich, da sie die Freiheit der Bürger einschränken – und natürlich die Wirtschaft gefährden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Mortalität als Folge des Rauchens liegt bei rund 120.000 Todesfällen in Deutschland – pro Jahr. Die gesamtwirtschaftlichen Kosten des Rauchens in Deutschland liegen bei rund 80 Mrd. Euro. Mittlerweile gibt es Rauchverbote, aber wir erinnern uns: Die Einführung von Rauchverboten beschränkt die Freiheit der Bürger, und schlecht für die Wirtschaft sind Rauchverbote auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ein Tempolimit auf Autobahnen würde die Anzahl der Verkehrstoten und den Schadstoffausstoß verringern. Allerdings kann ein Tempolimit nicht eingeführt werden wegen Menschenverstand, Freiheit und Wirtschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eigentlich ist klar, daß unsere Energiepolitik in der derzeitigen Form keine Zukunft hat. Selbst wenn die Emissionen keinerlei Klimaeffekte hätten, gibt es in absehbarer Zeit weder Erdöl/Erdgas, Kohle oder Uran. Sollte man nicht von einer klugen, vorausschauenden Politik erwarten, daß frühzeitig neue Technologien gefördert werden, um den unvermeidlichen Wechsel so wenig abrupt wie möglich zu gestalten und gleichzeitig der heimischen Wirtschaft Exportmöglichkeiten neuer Technologien zu ermöglichen? Naja, wenn da nicht die Freiheit der Bürger wäre, und sei es die Freiheit des Bürgers von Windrädern. Und außerdem geht es sowieso nicht wegen der Wirtschaft und weil Arbeitsplätze gefährdet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Sind Politiker dumm oder gar bösartig?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nein, sie wollen nur ihren Job behalten und deshalb tun sie das, was der Wähler will. Schließlich wissen wir alle, daß Verbote unsere Freiheitsrechte beschränken und außerdem schlecht für die Wirtschaft sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ja, die Grundrechte sind mittlerweile tief in der deutschen Seele verankert, und ganz im Sinne von Artikel 20, Absatz 4, kämpfen wir erbittert gegen jeden, der es unternimmt, unsere Freiheitsrechte einzuschränken. Und natürlich für Wirtschaft und Arbeitsplätze. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bis vor zwei Wochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und auf einmal nehmen wir Einschränkungen und Verbote hin, die noch vor kurzem undenkbar waren. Die Politiker, die sie anordnen, steigen in der Wählergunst nach oben, steil sogar. Starke Männer sind beliebt. Die internationale Zusammenarbeit, die uns doch so wichtig erschien, sowohl nach den Erfahrungen eines verfeindeten und zerstörten Europas, als auch im Hinblick auf Handel und internationale Märkte, zerbröselt gerade. Überwunden geglaubte Grenzen und Reisebeschränkungen schießen wieder aus dem Boden, sogar innerhalb Deutschlands. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie kann es zu so einem abruptem Wandel kommen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.    Erklärungsversuch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich würde jetzt ja gerne schreiben, daß die Menschen als homines rationales die Notwendigkeit der Einschränkungen einsehen und sie deshalb auf sich nehmen. Nur leider deutet vieles darauf hin, daß es sich dabei (übrigens genauso wie bei den unter 1 genannten Beispielen) weniger um ratio denn um emotio handelt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aber warum werden einige Themen besonders emotional verhandelt und andere nicht? Welche Faktoren beeinflussen die Emotionalität?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diese Frage ist gar nicht so schwer zu beantworten, eine relativ einfache Formel hilft uns, emotional besetzte Themen zu erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
R&lt;span style="font-size:x-small;"&gt;e&lt;/span&gt; bezeichnet dabei die emotionale Reaktion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
h&lt;span style="font-size:x-small;"&gt;S&lt;/span&gt; ist die zu erwartende Höhe eines Schadens (oder auch der Gewinn eines Ereignisses), p&lt;span style="font-size:x-small;"&gt;S&lt;/span&gt; die Wahrscheinlichkeit des Eintritts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
d&lt;span style="font-size:x-small;"&gt;st &lt;/span&gt;gibt die räumliche oder zeitliche Entfernung zum Ereignis an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dieser Bruch muss jedoch noch mit zwei Faktoren gewichtet werden, um brauchbare Ergebnisse zu liefern, dem Spektakularitätsfaktor sF und der medialen Frequenz mF.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das sieht jetzt schlimmer aus, als es ist ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nehmen wir zur Vereinfachung mal an, die Eintrittswahrscheinlichkeit sei 100 % und lassen in China einen Sack Reis umfallen. h&lt;span style="font-size:x-small;"&gt;S&lt;/span&gt; ist klein, d&lt;span style="font-size:x-small;"&gt;st&lt;/span&gt; groß, wir reagieren also nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Fällt der Sack Reis in unserer Küche um, wird d&lt;span style="font-size:x-small;"&gt;st&lt;/span&gt; also kleiner, steigt R&lt;span style="font-size:x-small;"&gt;e&lt;/span&gt; im Gegenzug an. Noch größer wird R&lt;span style="font-size:x-small;"&gt;e&lt;/span&gt;, wenn der Sack aus dem obersten Fach im Regal fällt (sF ist groß).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und falls wir in der Woche vorher jeden Tag in der Zeitung von fallenden Reissäcken gelesen haben, laufen wir zum Nachbarn und berichten ihm, bei uns ist jetzt auch ein Sack gefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Probiert es mit eigenen Beispielen aus, die Formel stimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3.    Ausblick&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt erkannt, daß im Wettstreit zwischen Neocortex und limbischem System letzteres regelmäßig den Sieg davonträgt. Emotional lebt der Mensch immer noch in der Höhle, und er kämpft für seine Sippe, die mit ihm in der Höhle lebt. Draußen ist der Feind, der andere, der böse, und alles Neue ist von Übel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vernünftige Entscheidungen treffen wir viel seltener, als wir glauben. Gut sind wir aber in der ex-post-Rationalisierung unserer Entscheidungen. Wir finden immer Gründe, warum wir richtig handeln. Je mehr Informationen uns (nicht zuletzt dank der „neuen Medien“) zur Verfügung stehen, desto mehr scheinen wir uns gezielt die Informationen herauszupicken und taktisch anzuordnen, die unsere Meinung stützen. Skepsis und Kritik sind nur noch zwei Fremdwörter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich könnte jetzt mit einem hoffnungsvollen Schluß enden, darauf hinweisen, daß uns eine Krise die Chance gibt, grundlegende Positionen zu hinterfragen und gegebenenfalls neu zu justieren. Ich könnte auf durchaus erkennbare Solidarität hinweisen und daran die Hoffnung knüpfen, daß der alte Affe seine Höhle langsam verläßt und erkennt, daß die Affen draußen im Grunde genau wie er sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dazu sehe ich allerdings keinen Anlaß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</media:text>
    <media:credit role="author">Boarischa Krautmo</media:credit>
  </item>
</channel>
</rss>